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Mit den Fans im Rücken: Voller Fokus auf das Heimspiel gegen Fürth  

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Wieder einmal steht ein wichtiges Spiel an, wenn der SC Preußen am Samstag (13:00 Uhr) im LVM-Preußenstadion auf den nächsten direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt trifft. Mit der SpVgg Greuther Fürth ist der Tabellenvorletzte der 2. Bundesliga zu Gast, zwei Punkte trennen die Adlerträger und das Kleeblatt im Tabellenkeller. Ein Spiel mit großer Bedeutung – so wie alle Duelle in den kommenden Wochen. „Wir haben sechs Endspiele, die alle ihre Bedeutung haben. Wenn es am Samstag nicht klappt, haben wir noch nichts verloren. Und genauso haben wir auch noch nichts gewonnen, wenn es positiv ausgeht“, betont Trainer Alois Schwartz, der die Partie gegen die Franken zugleich von dem Restprogramm „isoliert“ angeht: „Kiel haben wir abgehakt und nachbetrachtet. Jetzt liegt der volle Fokus auf Fürth.“  

Ein kurzer Rückblick auf das torlose Unentschieden in der Vorwoche lohnt sich dennoch, schließlich war beim Auswärtsspiel an der Förde die Handschrift des neuen Trainers direkt zu erkennen: Die Adlerträger standen stabil, hielten nach zuvor neun Gegentoren in zwei Spielen hinten wieder die Null und setzten nach vorne gefährliche Nadelstiche. „Wie die Jungs unseren Plan in Kiel umgesetzt haben, das hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Je länger das Spiel gedauert hat, umso mehr Sicherheit haben wir gefunden – und hätten den Lucky Punch setzen können. Das Gefühl gut verteidigt zu haben hilft auch“, zieht Schwartz viel Positives aus dem 0:0-Unentschieden beim KSV.  

Die neu gewonnene Stabilität soll nun dazu beitragen, die prominent besetzte Fürther Angriffsreihe um Noel Futkeu (17 Scorerpunkte), Kapitän Branimir Hrgota (10) und dem in Münsterland aufgewachsenen Felix Klaus (13) im Zaum zu halten. Der starken Offensive steht bei der Spielvereinigung eine anfällige Defensive gegenüber, die die meisten Gegentore der Liga kassiert hat (61) und am Samstag zudem auf den gelbgesperrten Abwehrchef Philipp Ziereis verzichten muss.  

Gleichwohl hat die Gegentorflut unter Heiko Vogel, der im Dezember das Traineramt des freigestellten Thomas Kleine übernahm, zuletzt abgenommen.Insbesondere gegen die Spitzenteams Hannover (2:1), Schalke (1:1) und Elversberg (2:0) hat das Kleeblatt die richtige Balance gefunden. Und auch bei den jüngsten Niederlagen in Karlsruhe (1:3) und gegen Paderborn (0:2) hinterließ die Vogel-Elf einen guten Eindruck. „Sie sind schwierig auszurechnen, aber man sieht, was die Mannschaft kann“, ordnet Schwartz den kommenden Gegner ein und fügt hinzu: „Wir müssen schauen, dass wir sie nicht in ihr Spiel kommen lassen, sondern in unserer Ordnung bleiben und die Partie für uns entscheiden.“  

Vor seinem ersten Heimspiel als SCP-Trainer setzt Schwartz zudem auf den Schulterschluss mit dem eigenen Anhang, der auf dem Erfolgsweg der letzten Jahre ein wichtiger Faktor war: „Die Fans haben uns in Kiel schon stark unterstützt. Das ist ein wichtiger Faustpfand, denn nur gemeinsam erreichen wir unser Ziel.“  

Ein nächster Schritt auf dem Weg dorthin soll am Samstag gelingen. Dabei werden im ausverkauften Heimbereich 722 Preußenfans mehr als üblich ihre Mannschaft zum Sieg anfeuern. Denn passend zum anstehenden Familienspieltag, der am Samstag bereits um 10 Uhr im Schatten des LVM-Preußenstadions startet, haben die Gäste auf ihre Tickets im Sitzplatzblock verzichtet, der deshalb von Preußenfans genutzt werden kann.    

Auf dem Platz werden neben den Kreuzbandverletzten, dem weiterhin angeschlagenen Luca Bolay und dem gelbgesperrten Marvin Schulz noch wenigeFragezeichen bis zum Anpfiff bleiben. Denn für den Saisonendspurt braucht das Trainerteam um Heimdebütant Schwartz „Spieler, die hundert Prozent bringen können“ – und blickt damit auf Spieler wie Oscar Vilhelmsson, der unter der Woche pausieren musste, und Oliver Batista Meier, der nach seinen Schulterproblemen wieder im Training ist. Was unser Trainer vor dem Heimspiel sonst noch erzählt, erfahrt ihr bei nullsechs.TV.  

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