Arbeloa blockt Kritik: „Jetzt heißt es einfach arbeiten“
REAL MADRID: ÁLVARO ARBELOA über …
… das Heimspiel am 22. Spieltag gegen Rayo Vallecano (Sonntag, 14 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Es ist ein wichtiges und fundamentales Spiel für unsere Ambitionen um die Liga mitzuspielen. Rayo ist unangenehm, macht viel Druck und spielt aggressiv. Ich glaube, alle kennen die Identität von Rayo Vallecano und wissen, wie schwer sie es uns morgen machen werden. Wir sind darauf fokussiert, unser höchstes Niveau zu zeigen, um die drei Punkte zu holen.“
… die Stimmung im Bernabéu: „Ich erwarte ein Bernabéu, das hinter dem Team steht, wie es zuletzt war, als wir zu Hause gespielt haben. Sie wissen, dass wir sie brauchen. Ich bitte immer um die Unterstützung des Stadions, denn mit ihnen sind wir viel stärker. Sie wissen, dass wir morgen auf dem Platz stehen, um zu gewinnen und weiter um die Liga zu kämpfen. Wir wissen, wozu wir in der Lage sind, sind uns darüber bewusst, wie viel Selbstvertrauen sie den Spielern geben, und mit ihnen ist es viel einfacher.“
… Dani Carvajals Verfassung: „Mit Carvajal ist mein Ziel, dass er Kontinuität bekommt. Ich bin da sicherlich sehr vorsichtig, aber für mich ist es am Wichtigsten, dass er Rhythmus bekommt, mehr trainiert, Minuten sammelt und nicht zurück in die Verletzung fällt. Das ist bei allen Spielern, die aus einer Verletzung kommen, mein Ansatz. Schritt für Schritt mit Geduld, denn die Anforderungen sind maximal hoch. Aber ich sehe bei ihm Tag für Tag Fortschritte, er kann immer anspruchsvollere Trainingseinheiten bis zum Schluss absolvieren. Es wird noch ein bisschen dauern, bis er wieder in Top-Form ist, aber es wird immer besser.“
… Dani Ceballos’ Rolle im Team: „Wir wissen alle, welche Qualitäten und Voraussetzungen er mitbringt. Er hat ein Profil, dass man immer im Kader braucht. Ich bin mir sicher, dass er für die restliche Saison noch sehr wichtig für uns sein wird. Ich denke, er kann viel beitragen.“
… Courtois, Valverde, Mbappé, Bellingham und Vinícius als unersetzliche Achse auf dem Platz: „Ich verstehe die Diskussionen, aber ich will immer die Besten auf dem Platz haben. Je mehr Minuten sie dem Team zur Verfügung stehen können, desto besser. In Villarreal fällt Mbappés Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einer großartigen Aktion von Vinícius Júnior, er findet Mbappé und es gibt den Elfmeterpfiff. Das sind Spieler, die in jedem Moment des Spiels entscheidend werden können. Ich kann mir vorstellen, dass Leute, die es nicht mit Real Madrid halten, nicht wollen, dass die beiden auf dem Platz stehen. Ich denke aber, dass alle Madridistas wollen, dass ihre besten Spieler zur Verfügung stehen und spielen. Die fünf genannten Spieler gehören zu den zehn besten der Welt, weshalb sie mein vollstes Vertrauen genießen und nicht nur deshalb – es geht einfach um ihre Leistung auf dem Platz.“
… Mbappés Aussage nach der Niederlage bei Benfica, dass es dem Team an Einstellung gefehlt habe: „Wir arbeiten sehr hart dafür, dass wir die Konstanz erreichen, die wir im Spiel und auf allen Ebenen an den Tag legen wollen. Jetzt ist nicht der Moment für Ernüchterung und auch nicht für Euphorie. Jetzt heißt es einfach arbeiten.“
… die Playoffs gegen Benfica und Lust auf Revanche: „Rayo Vallecano.“
… die zehn gelaufenen Kilometer weniger im Spiel gegen Benfica: „Wie ich schon gesagt habe, wir müssen jetzt hart arbeiten. Jetzt liegen zwei Wochen vor uns, in denen wir das in jedem Bereich tun können. Das ist, was wir wollten. Ich weiß nicht, ob es 18 oder 19 Tage sind, aber wir haben im Schnitt alle drei Tage gespielt und nicht viel Zeit gehabt, zu trainieren. Darum geht es aber, mehr Zeit mit den Spielern zu haben, um zu trainieren und uns zu verbessern. Das liegt nach dem morgigen Spiel vor uns und darauf konzentrieren wir uns.“
… die zwei Gesichter des Teams: „Genau davon habe ich gesprochen. Ich glaube, wir arbeiten sehr stark daran, die nötige Konstanz zu finden und ich bin mir sicher, dass uns das gelingen wird. Um dahinzukommen und die optimale Leistung in jedem Spiel bringen zu können, brauchen wir aber Zeit. Aber natürlich ist das unser Ziel.“
… die Frage, wie weit man von den Erwartungen entfernt sei: „Es geht nicht darum, wie nah wir dran oder wie weit wir davon weg sind. Wir hatten auch nicht so viel Zeit zusammen zu arbeiten. Ich sage es nochmal: Ich bin sehr froh, wie die Spieler uns empfangen haben und bin dankbar für ihr Engagement. Egal, wie oft und detailliert wir ihnen erklären, was wir von ihnen wollen, zur Umsetzung kommt es erst auf dem Platz und im gemeinsamen Training. Das fehlt uns noch. Wir müssen mehr trainieren und uns besser kennenlernen. Das kommt jetzt und darauf freuen wir uns. Ich habe sehr viel Vertrauen darin, dass alles gut laufen wird, dass wir unser bestes Niveau erreichen und zusammen gut arbeiten können. Unser Ziel ist es, die bestmögliche Mannschaft zu formen.“
… die Frage, ob man wieder bei Null sei und die Stimmung im Team nach der Benfica-Pleite: „Wir konzentrieren uns auf das Spiel morgen gegen Rayo und sind uns darüber bewusst, wie kompliziert es werden wird. Das haben wir ja schon im Hinspiel gesehen. Wir sind darauf fokussiert, wieder auf unser höchstes Niveau zu kommen, besser zu werden und weiter an den Dingen zu arbeiten. Wir wissen, dass unser individuelles und kollektives Niveau sehr hoch sein muss, um jedes Spiel zu gewinnen. Da sind wir aber keine Ausnahme, ich denke es geht jedem Team so.“
… seine Lektionen aus den zwei bisherigen Niederlagen und mögliche bereute Entscheidungen: „Ich glaube Reue ist eine Sackgasse. Ich versuche immer, aus meinen Fehlern und Misserfolgen zu lernen. Das ist immer am Wichtigsten, wenn die Dinge nicht laufen: daraus lernen. Das ist mein Weg als Trainer. Ich versuche, darauf zu schauen, was ich verbessern kann und wo ich Unrecht hatte. Ich bin der erste, der meinen Spielern sagt, dass ich mich irren werde und ich werde mich noch sehr oft irren, weil ich viele Entscheidungen zu treffen habe. Dabei ist aber wichtig, dass ich jede Entscheidung zum Wohl des Teams treffe. Das tue ich immer und das werde ich auch weiterhin tun.“
… seine Worte an das Team, um es nach der Niederlage zu stärken: „Ich verstehe, dass ihr das wissen wollt, aber das bleibt zwischen der Mannschaft und mir.“
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