XC World Cup 2026 – Südkorea: Let‘s go hiking – die Fotostory
Der Weltcupauftakt in Südkorea bleibt in Erinnerung – in vielerlei Hinsicht. Das erste Rennen der World Series in Yongpyong sollte ein Spektakel auf dem asiatischen Kontinent werden, stattdessen wurde zumindest das XC-Rennen seinem Namen gerecht und verlangte den Fahrern Beinarbeit auf dem Pedal und schiebend neben dem Rad ab. Aufgrund starker Regenfälle kurz vor den Cross-Country-Wettkämpfen mussten die weltbesten Mountainbikerinnen und Mountainbiker praktisch in jedem Anstieg vom Bike und waren größtenteils mit Laufen anstatt Fahren beschäftigt. Insbesondere die Schweizerinnen und Schweizer kamen mit diesen Bedingungen am besten zurecht. Hier gibt es die große Fotostory vom Weltcupauftakt in Südkorea!
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Mountainbiken? Fehlanzeige! Die XC-Rennen in Yongpyong hatten nur bedingt etwas mit dem zu tun, was wir unter Cross-Country-Action verstehen und kennen. Starke Regenfälle verwandelten den Rundkurs in eine große matschige Rutschbahn und sorgten insbesondere in den Anstiegen dafür, dass die Fahrerinnen und Fahrer einen nicht unerheblichen Teil der Strecke zu Fuß zurücklegen mussten. Sehr zum Leidwesen der Fahrenden, die das unter anderem in den Sozialen Medien auch zum Ausdruck brachten. Dennoch – oder gerade deshalb – sind die Leistungen der Siegerinnen und Sieger absolut positiv hervorzuheben.
Wenn wir uns auf das Sportliche fokussieren, dann steht nach diesem denkwürdigen Wochenende vor allem Dario Lillo im Mittelpunkt. Ob mit Matsch oder ohne, der Schweizer hat eine grandiose Leistung in den südkoreanischen Schlamm gezaubert und steht deshalb auch völlig verdient ganz oben auf dem Podium. Dass der Schweizer zu den weltbesten XC’lern gehört, stand zwar schon vor dem Jahr 2026 fest. Dass er aber den ganz großen Coup landen könnte, trauten ihm aber wohl die wenigsten zu.
Mit Finn Treudler zeigte ein zweiter junger Eidgenosse, dass er zukünftig zur Creme de la Creme des XC-Sports gehören wird – mehrere Defekte warfen den U23-Weltmeister am Ende tragisch zurück. Mit Luca Martin und Charlie Aldridge standen ebenfalls zwei Jungspunde auf dem Podium und läuteten damit möglicherweise einen Generationenwechsel ein, der 2026 noch für größere Schlagzeilen sorgen könnte.
Bei den Damen waren die Überraschungen hingegen überschaubarer. Jenny Rissveds machte im XC-Rennen nahezu nahtlos weiter, wo sie Ende des letzten Jahres aufgehört hatte. Die Schwedin musste sich lediglich Sina Frei geschlagen geben, die nach dem Short Track am Freitag auch das XC-Rennen am Sonntag für sich entschied. Einzig Madigan Munro dürfte für überraschte Gesichter gesorgt haben, als sie nach einem kräftezehrenden Ritt auf Rang drei einfuhr. Chapeau!
In der U23 gab es aus deutscher Sicht vor allem im Herrenrennen Grund zum Jubeln: Paul Schehl wurde Zweiter und untermauerte damit seine Ambitionen, in diesem Jahr ganz vorne mitmischen zu wollen.
Apropos deutsche Fahrerinnen und Fahrer: Neben Schehl zeigte Nina Graf eine gute Leistung und wurde Zehnte, Ronja Eibl landete auf Rang 16. Bei den Herren war der vierte Platz von David List im Short Track ein Lichtblick, denn im XC-Rennen lief aus deutscher Sicht nicht alles optimal: Julian Schelb überzeugte auf Rang 16, David List, Max Brandl und Luca Schwarzbauer blieben jedoch hinter den eigenen Erwartungen zurück – Mund abwischen, weiter geht’s!
Ergebnisse und Rennberichte der Short Track-Rennen vom Freitag findet ihr hier.
Ergebnisse und Rennberichte der Cross-Country-Rennen vom Sonntag findet ihr hier.
Nun aber genug der vielen Worte! Hier gibt’s die besten Bilder vom XC-Weltcup aus Yongpyong.
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Wie haben euch die Rennen in Südkorea gefallen?
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