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Drachen: Zwei schöne Regatten in Sanremo & Ammersee

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Am Montagabend, den 13. April 2026, um 22 Uhr machten sich Peter Fröschl, Christopher Sachs, ich und mein Drachen auf den Weg nach Sanremo zum Grand Prix d‘Italia Dragon Cup 2026. Nach einer stressfreien Nachtfahrt sind wir am 14. April um 6:30 Uhr angekommen und haben uns erst mal einen Cappuccino bzw. Espresso gegönnt, auch ein Crema-Hörnchen durfte natürlich nicht fehlen.

Eines vorweg: Wir hatten fünf Tage traumhaftes, ja fast schon hochsommerliches Wetter und Winde zwischen 9 und maximal 12 Knoten, also ein entspanntes Segeln. 50 Drachen, davon über 2/3 Profis, ließen unsere Erwartungen nicht allzu hoch ansetzen. So kam es dann auch, mit den Plätzen 36, 33, 36, 9 und 15 kamen wir dennoch für uns auf einen versöhnlichen 30. Platz in der Gesamtwertung. Gewonnen hat Ivan Brandbury mit seiner Mannschaft aus England (GBR 375), er hatte übrigens auch einen 36. Platz ersegelt, konnte diesen aber streichen. Gratulation!

Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der im April an massivem Winterblues leidet, nach Sanremo zu fahren: Toller Club, nette Leute und vor allem das Essen mmmhhh, das Essen, ein Traum. Am Samstag, den 18. April, hatten wir leider keinen Wind, daher konnten wir ab 14 Uhr den Drachen auf den Hänger laden und gemütlich die Heimreise mit tollen Erinnerungen antreten.

Danke Sanremo! Wir kommen wieder, ganz sicher und vielleicht kommen auch noch andere Teams aus dem MYC auf den Geschmack, würde mich freuen.

Am Wochenende des 25./26. April warteten dann Micki Liebl und Petra Dietz auf mich im ASC, um gemeinsam den Frühlingspreis der Drachen am Ammersee zu segeln. Wie gewohnt hat Michael Erhard die Wettfahrtleiterrolle übernommen und wie gewohnt einen super Job abgeliefert. Was am Samstag bei Gott keine leichte Aufgabe war. Trotz drehenden Nord-/Westwinds und sehr schwankenden Windstärken zauberte er einen Kurs auf den Ammersee, der nicht besser zu legen war (O-Ton Vinci Hoesch).

Beim ersten Race hatten wir etwas Pech, da uns kurz vor dem Start die Genua den Dienst verweigert hatte. Das Fall hatte sich am Masttop gelöst, was dazu führte, dass wir in den Hafen an den Takelmast fahren mussten, um das Fall an der Genua wieder zu befestigen. Beim zweiten Race waren wir dann wieder dabei und ersegelten uns einen 9. Platz, was am Ende für einen 19. Platz in der Gesamtwertung sorgte. Na ja, aufstehen, Krone richten und weiter geht’s.

Martin Büge, Barbara Rosner und Poldi Obermeier hatten da mehr Glück, denn sie haben dem MYC und sich einen tollen 3. Platz in der Gesamtwertung ersegelt. Gratulation! Vinci Hoesch mit Mannschaft hat wie bereits 2025 den Frühlingspreis gewonnen. Unser Clubkollege Roman Schmitt wurde 15.

Ihr könnt es euch denken, da ich immer von Gesamtwertung schreibe: Richtig, am Sonntag ging nichts mehr. Wir sind zwar um 8 Uhr morgens mit leichtem Südwind zur Startlinie gesegelt, aber der Wind hat eine halbe Stunde später seinen Dienst quittiert. Michi hatte dann um 13 Uhr ein Einsehen und die Preisverleihung vorgenommen.

Auch hier gilt es zu sagen: ein toller Club und ebenfalls eine Reise wert – wem Sanremo zu weit ist.

Bericht und Fotos: Florian „Flopsi“ Wahl

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