Favorit Amriswil gleicht die Finalserie mit Auswärtssieg aus
Die Thurgauer hatten die Qualifikation mit 9 Punkten Vorsprung auf die Genfer abgeschlossen und vor dem mit 2:3 verlorenen ersten Finalspiel acht NLA-Partien in Folge gewonnen. Mit der deutlichen Antwort auf den Fehltritt in Spiel 1 hat sich Amriswil die Favoritenrolle zurückgeholt, zumal dem Team von Trainer Marko Klok in Genf eine ganz starke und weitgehend souveräne Leistung gelang.
Die Gäste übernahmen nämlich jeweils gleich von Beginn weg das Zepter und gingen in allen drei Sätzen rasch klar in Führung. Im ersten Durchgang geriet bei ihnen allerdings zwischenzeitlich wieder etwas Sand ins Getriebe, worauf sie Chênois vorbeiziehen lassen mussten. Als aber Topskorer Thomas Zass schliesslich mit dem dritten Satzball das 27:25 für sein Team glückte, kehrte die Sicherheit bei Amriswil endgültig zurück.
Die Thurgauer wurden nämlich nun immer dominanter. Chênois wiederum konnte immer weniger mithalten und lag in der Folge kein einziges Mal mehr vorne. Amriswil baute seine frühen Führungen fast problemlos aus und entschied die Sätze 2 und 3 mit 25:18 beziehungsweise 25:16 ganz klar zu seinen Gunsten.
Nach den beiden Auswärtssiegen zum Auftakt kann der aktuelle Titelkampf also wieder von vorne beginnen. 1:1 steht es übrigens auch in der Statistik der bisherigen Final-Duelle zwischen den beiden Widersachern, während Chênois von den bislang elf Playoff-Serien eine mehr gewonnen hat als Amriswil.
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