Triathleten laufen für die, die es nicht können
Am Sonntag, punkt 13 Uhr, war es wieder so weit: die siebte Auflage des Wings for Life World Runs startete. Wer angesichts des bombastischen Titels jetzt denkt, dass die Meldung hier wohl fehl am Platz sei, irrt. Nicht nur in New York, Paris, München oder Rom fand das Spektakel statt, sondern auch bei uns in der Kroner Heide und an vielen anderen Stellen der Welt. Mehr als 184.000 Läufer, Walker und Rollstuhlfahrer in 171 Ländern der Erde waren dem Aufruf zu dem virtuellen Rennen gefolgt, um so Geld für die Rückenmarksforschung zu sammeln. Die Aufgabe war so lange zu laufen bis das catcher car, ein virtuelles Auto, sie überholte. Es setzte sich 30 Minuten nach dem Start zunächst langsam, dann aber mit wachsender Geschwindigkeit in der eigens für den Lauf geschaffenen App in Bewegung. „Endlich mal wieder ein Event, auf das es sich lohnt zu trainieren", schwärmte Martin Scharf noch vor dem Rennen und freute sich auf den Wettstreit, den er sich mit Triathlon-Kollegen Matthias Kütz liefern wollte.

