Handball-Bundesliga: Füchse wollen im Ligaendspurt "Spiel für Spiel" nehmen
Im Kampf um den zweiten Platz wollen sich die Füchse vier Spieltage vor Ende keine Blöße geben. Das mögliche entscheidende Duell mit Flensburg am letzten Spieltag liegt deshalb noch in der Ferne.
Nach der Länderspielpause starten die Füchse Berlin in den Endspurt der Handball-Bundesliga. Im Kampf um einen Champions-League-Platz stehen noch vier Partien an. Den Auftakt macht am Donnerstag das Spiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf (19.00 Uhr/Dyn). "Wir müssen Spiel für Spiel die Punkte holen, so dass wir weiterhin die Entscheidung um Platz zwei in eigenen Händen haben", sagte Trainer Nicolej Krickau.
Platz zwei würde in jedem Fall für die Champions League reichen. Noch liegt die SG Flensburg-Handewitt ein Punkt vor den Berlinern, am letzten Spieltag könnte es dann zum Showdown der beiden Rivalen kommen. Soweit will Krickau aber noch nicht blicken.
Füchse legen Fokus auf jede einzelne Aufgabe
Sieben Siege in den vergangenen acht Pflichtspielen – darunter der Pokaltriumph – seien für Krickau nur möglich gewesen, "weil wir den Fokus auf jede einzelne Aufgabe hatten". Deshalb gelte es, schnell wieder den eigenen Rhythmus zu finden – bestenfalls gleich gegen Hannover.
Für die Niedersachsen geht es als Tabellenzehnter eigentlich um nichts mehr. Das macht sie für Krickau aber auch gefährlicher. "Sie lieben die Underdog-Mentalität und können frei aufspielen", sagte der Däne. Deshalb fordert er auch wieder vollen Einsatz und absolute Fokussierung. "Wenn wir da nur mit 92 Prozent spielen, bekommen wir Probleme", warnte Krickau.

