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Dynamo Dresden: Diese Fußball-Legende wurde vom eigenen Vater trainiert

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Matthias Sammer gewann die Europameisterschaft, die Champions League und leitete als Sportvorstand den FC Bayern. Angefangen hat alles auf der Trainerbank seines Vaters. Matthias Sammer ist einer der erfolgreichsten Fußballer, die Dresden je hervorgebracht hat: Europameister 1996, Champions-League-Sieger 1997, später Sportvorstand des FC Bayern München. Seine Karriere begann bei jedoch in der Heimat bei Dynamo Dresden – sein Trainer war damals sein eigener Vater. Am 24. August 1985 wechselte er seinen 17-jährigen Sohn beim Auswärtsspiel in Magdeburg für die letzten acht Minuten ein. Dynamo gewann 3:2. Es war das Oberliga-Debüt des Stürmers – und der Beginn einer starken ersten Saison. Matthias Sammer kam 1985/86 auf 18 Einsätze und traf achtmal. Damit war er hinter Ralf Minge (9 Tore) zweitbester Torschütze seiner Mannschaft. Porträt von Klaus Sammer hängt im Rudolf-Harbig-Stadion Klaus Sammer war selbst eine Dynamo-Größe. Als Spieler bestritt er 183 Oberligaspiele für die Dresdner, wurde 1971 und 1973 DDR-Meister und gewann 1971 den FDGB-Pokal. Nach der aktiven Laufbahn übernahm er das Traineramt bei seinem Verein. Heute ist er Ehrenspielführer der SGD, sein Porträt hängt im Rudolf-Harbig-Stadion. Der Sohn trat früh in seine Fußstapfen: 1976 begann Matthias in der Kindermannschaft von Dynamo und durchlief bis 1985 alle Nachwuchsteams des Vereins. Die Wege trennten sich mit der Wende: Im Sommer 1990 wechselte Matthias Sammer zum VfB Stuttgart, zuvor hatte er mit Dynamo noch den DDR-Pokal 1990 gewonnen.

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