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Presse spricht Urteil: „Gerechtes Ende für schreckliche Saison“

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Schlagzeilen und Titelblätter nach dem Sieben-Tore-Rückspiel in München

Real Madrid verspielt alles: „Harte Tage stehen bevor“

MARCA (Madrid): „Was für eine Ungerechtigkeit! Es gibt nicht jedes Jahr Wunder. Real Madrid beendete in München eine horrende Saison, der nur noch ein quälender Epilog bleibt. Madrid scheiterte in einem großen Spiel, größer als seine Saison, in dem es dreimal in Führung ging, die K.o.-Runde ausglich und die Schwächen von Bayern offenlegte. Doch eine maßlose und ungerechte Entscheidung von Schiedsrichter Vinčić nach einer Dummheit von Camavinga, die dessen Zukunft in Weiß begraben könnte, ließ ein gut geführtes Spiel auf üble Weise entgleisen – und endete in einer Niederlage nach zwei Gegentoren binnen acht Minuten. Ein grausames Ende für ein Madrid, das einen besseren Abschied aus der Champions League verdient gehabt hätte. Ein gerechtes Ende jedoch für eine schreckliche Saison. Harte Tage stehen bevor. Real Madrid steht Mitte April, wenn der Frühling gerade beginnt, bereits ohne jeden Titel da. Was im August als vielversprechendes, von Handschrift geprägtes Projekt begann, hinterlässt tiefe Enttäuschung und vervielfachten Ärger. Denn die Fans wissen, dass Talent vorhanden ist, dieser Kader einige der besten Fußballer des Planeten umfasst. Und dennoch blieb das Team über die gesamte Saison hinweg deutlich unter dem Potential. Weder Xabi Alonso mit seinem taktischen Interventionismus noch Álvaro Arbeloa mit seiner lockeren Führung konnten den Einbruch verhindern, den Ancelotti schon seit dem ersten Spiel der vergangenen Saison angekündigt hatte: fehlende Haltung, fehlende Intensität, fehlende Arbeit – kurz gesagt all das, was nötig gewesen wäre, um strukturelle Defizite durch kollektive Leistung aufzufangen. Um eine Mannschaft zu sein und nicht bloß eine Ansammlung von Stars.“

„Unerhört! Vinčić ruinierte das Spiel“

AS (Madrid): „Ehrenhafter Abschied, schändlicher Schiedsrichter. Niemand versteht es glaubhafter, sich totzustellen. Selbst die am meisten Gewarnten – zu denen aufgrund einschlägiger Erfahrungen auch Bayern zählt – tappen in diese Falle. In der Allianz Arena brachte Madrid die Deutschen in einem heroischen Spiel an ihre Grenzen, mit einem bis dahin nicht gesehenen Einsatz, den es erst nach Camavingas Platzverweis aufgab. Eine willkürliche Entscheidung von Vinčić, ausgerechnet Landsmann von Čeferin, die wohl ein großartiges Duell entschied, in dem Madrid dreimal in Führung lag. Vinčić ruinierte das Spiel, indem er Camavinga wegen Verzögerung eines Freistoßes die zweite Gelbe Karte zeigte. Unerhört in einem Spiel dieser Klasse. Eine skandalöse Entscheidung. Und dann fielen die Tore von Luis Díaz und Olise, die Real Madrid aus der Champions League warfen. Ein ehrenvoller Abgang, der sie weder trösten noch eine weitere Revolution verhindern wird. Die Blancos werden den bitteren Nachgeschmack davontragen, nicht das ganze Jahr über so stark wie in München gewesen zu sein und nun müssen sie die Runde der Schuldigen eröffnen.“

„Alles deutet darauf hin, dass Arbeloas Ära endet“

EL PAÍS (Madrid): „Das beste Madrid zeigt sich beim Abschied aus der Champions League. Trotz aller Enttäuschungen der vergangenen Monate betrat Real Madrid das Stadion des FC Bayern und verwandelte sich in eine Mannschaft, die ihrer eigenen Legende plötzlich wieder sehr nahekam – dicht davor, das 1:2 aus dem Hinspiel zu drehen. In einem mitreißenden Schlagabtausch lag Madrid fast durchgehend in Führung, trotz des dominanten Ballbesitzes der Deutschen, gegen deren Druck man sich stemmte und mit atemberaubenden Tempogegenstößen antwortete. Die Blancos hielten dem Druck eines Schwergewichts stand, bis der eingewechselte Camavinga binnen kurzer Zeit zwei Gelbe Karten sah – die zweite höchst umstritten. Danach wurde Madrid von Bayern überrollt, nach einer Partie auf höchstem Niveau, in der es so konkurrenzfähig auftrat wie an kaum einem anderen Abend dieser Saison. Dennoch schied Real erneut im Viertelfinale der Champions League aus, während Bayern ins Halbfinale gegen Paris Saint-Germain einzieht.“

EL MUNDO (Madrid): „Der Stolz in München verhindert keine Niederlage, die Madrid einem titellosen Jahr entgegentreiben lässt. Stolz verhindert kein mögliches Jahr ohne Titel. Es wäre ein weiteres – sofern es in der Liga keine Wende mehr gibt –, denn die Ansprüche der Aristokratie werden durch den UEFA Super Cup nicht gestillt, die einzige Trophäe Madrids in der vergangenen Spielzeit, auch wenn sie streng genommen noch zur vorherigen Saison gehörte. Es sind die ersten beiden Jahre der Mbappé-Ära: entschlossen und torgefährlich in München, aber nicht genug. Der Star braucht ein Team – und genau das ist Bayern. Das Team wiederum braucht mehr vom Star. Das ist die Lehre für den neuen Zyklus, auch der gezeigte Stolz in der Allianz Arena wird daran nichts ändern. Alles deutet darauf hin, dass Luis Díaz’ Treffer Arbeloas Ära in Kürze beendet. Seine Amtszeit war weder von Schuld noch von besonderem Verdienst geprägt. Der Nächste, bitte. Das Urteil fiel nach einem umstrittenen Platzverweis gegen Camavinga, der im Ermessen von Schiedsrichter Vinčić überzogen wirkte. Für so etwas darf man eine Mannschaft nicht in Unterzahl bringen. Das entbindet den Franzosen jedoch nicht von Verantwortung – sein Verhalten war kindisch und unnötig riskant. Der entscheidende Treffer fiel praktisch in der darauffolgenden Aktion, ehe Olise noch das endgültige 4:3 nachlegte. Madrid bleibt nur die Beschwerde. Das ist ihr gutes Recht – aber nur für kurze Zeit. Sie sollten es nicht machen wie Laporta. Denn das taugt nicht als Ausrede für das, was in dieser Saison geschehen ist.“

Barça-Blatt: „Endlich der live übertragene Tod“

SPORT (Barcelona): „Bayern lässt Madrid titellos zurück und entreißt ihm seine Mystik. Die Erzählung ist vorbei. Die Mystik. Der Frühling. Das runde Wappen. Die Geschichte. Die Ära. All die Erklärungen, mit denen Madrid seine Wunder in einem Wettbewerb zu rechtfertigen versuchte, den es so oft gewonnen hat, dass jedes Gefühl für Gerechtigkeit verloren ging. Nach einer Saison, die von Anfang bis Ende ein Desaster war, scheiterte Arbeloa mit der besten kollektiven Leistung, die seine Mannschaft in dieser Spielzeit zeigte. Die Münze fällt nicht immer auf deine Seite. Eine Niederlage ohne Mystik, mit Luis Díaz als öffentlichem Henker eines Madrid, das nach Camavingas Platzverweis in der 86. Minute nur noch zu zehnt war – ein Platzverweis, der sinnbildlich für eine Saison voller Fehler steht. Camavinga schaufelte sich mit einer völlig leichtsinnigen Roten Karte sein eigenes Grab. Endlich einmal ein Detail gegen Madrid. Endlich der live übertragene Tod des 15-fachen Champions-League-Siegers, der seine eigene Medizin zu schmecken bekam.“

MUNDO DEPORTIVO (Barcelona): „Real Madrid verabschiedet sich von allem, zeigt in München Moral, doch das nützte nichts. Das Wunder war zum Greifen nah, doch zwischen Camavingas Platzverweis in der 86. Minute und den späten Treffern von Luis Díaz und Olise in der 89. sowie 94. Minute sicherte sich letztlich Bayern den Sieg und trifft nun im Halbfinale auf Paris Saint-Germain. Real Madrid stand kurz vor dem Wunder, schaffte es jedoch nicht. Nun wird sich zeigen, ob dieser Auftritt die Krise zumindest ansatzweise lindern kann, die damit einhergeht, bereits am 15. April in allen Wettbewerben ausgeschieden zu sein.“

LA VANGUARDIA (Barcelona): „Bayern besiegelt mit Grausamkeit das titellose Jahr eines starken Real Madrid. In einem Spiel für die Galerie – packend, chaotisch, am Limit von Einsatz und Talent – begrub Bayern die titellose Saison von Madrid, das den Schiedsrichter wegen der spielentscheidenden Roten Karte umringte, den Platz frustriert verließ. Frustriert vor allem über eine Saison im Niemandsland.“

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„Ein Spiel, das einen Vogel hat“

BILD (Deutschland): „Herzlich willkommen im Halbfinale der Champions League, FC Bayern! Nach dem 2:1 im Hinspiel gegen Real Madrid gewinnen die Münchner ein SPEKTAKULÄRES Viertelfinal-Rückspiel mit 4:3 und ziehen in die nächste Runde ein. Da wartet Titelverteidiger PSG. Bayern im Halbfinale – und das trotz drei Rückständen und einem Horrorstart.“

KICKER (Deutschland): „Der FC Bayern München steht im Halbfinale der Champions League! Der deutsche Rekordmeister lag nach einem furiosen ersten Durchgang in diesem Viertelfinalrückspiel lange Zeit zurück gegen Real Madrid, hob sich die Entscheidung aber für die Schlussphase auf und gewann am Ende mit 4:3.“

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (Deutschland): „Ein Spiel, das einen Vogel hat. In einer irrwitzigen Partie voller Torwartfehler und anderen Ungeheuerlichkeiten gewinnt der FC Bayern 4:3 gegen Real Madrid und steht im Halbfinale der Champions League. Ein Spiel wie aus dem Wilden Westen.“

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