2. Fußball-Bundesliga: Zukowski bleibt Magdeburgs Erfolgsgarant im Abstiegskampf
Magdeburgs Mateusz Zukowski führt mit 15 Treffern die Torjägerliste der 2. Bundesliga an. Sein Trainer wundert sich vor allem über dessen bisherige Position. Nun wartet eine unliebsame Aufgabe.
Der 1. FC Magdeburg hat sich im Kampf gegen den Abstieg zurückgemeldet. Ein Erfolgsgarant dafür ist Mittelstürmer Mateusz Zukowski, der beim 4:1 gegen den VfL Bochum den zweiten Doppelpack in Serie schaffte. Mit inzwischen 30 Punkten haben sich die Elbestädter in der 2. Fußball-Bundesliga eine ordentliche Ausgangsbasis für die entscheidenden Wochen verschafft.
Und der Pole hat sich zum besten Torjäger der zweiten Liga gemausert, führt die Liste mit 15 Toren an. Für seine Treffer hat er nur 16 Einsätze gebraucht, dabei vier Doppelpacks und einen Dreierpack hingelegt. FCM-Trainer Petrik Sander war daher über die bisherige Stammposition seines Stürmers gewundert. "Ich kann mich an die ersten Trainingseinheiten erinnern und habe gesagt, das muss unser Mittelstürmer werden", erinnerte sich Sander. "Wer auf die Idee kommt, den Jungen als Rechtsverteidiger spielen zu lassen - was er ja auch war -, das ist schwer zu verstehen für mich", wunderte sich der Fußball-Lehrer über Zukowskis bisherige Position.
Gegen Bochum schon der vierte Doppelpack
Neben Zukowskis Toren profitiert der FCM auch vom Wiedererstarken seines Spielmachers Baris Atik, der wieder die zentrale Rolle im Magdeburger Angriffsspiel übernommen hat. Das ist deutlich kontrollierter und geduldiger geworden, was für weniger Ballverluste und so auch weniger Gegentreffer sorgt. Hinzu kommt die Breite des Kaders, die Ausfälle von Stammspielern nun wieder besser kompensieren lässt.
Gewonnen ist für den FCM bei aller Freude über den ersten Heimsieg seit November noch nichts. Schon in Paderborn wartet eine schwere Aufgabe. Der aktuell Tabellen-Zweite gehört nicht zu den Lieblingsgegnern der Magdeburger - der letzte Auswärtssieg datiert aus dem Jahr 2002. Damals siegte der FCM allerdings spektakulär mit 6:1.
Sportdirektor Peer Jaekel: "Die Tabelle ist eklig"
Punkte nachzulegen bleibt aber Pflicht, denn die Ränge 10 bis 18 in der Zweitligatabelle trennen nur sechs Punkte. "Die Tabelle ist natürlich eklig, aber die Jungs sollen genießen - 12 bis 24 Stunden, dann müssen wir den Fokus auf nächste Woche legen, ein super schweres Spiel in Paderborn, aber wir wollen da was mitnehmen", sagte Magdeburgs neuer Sportdirektor Peer Jaekel.

