FIFA-Chef zu Gewalt vor WM: «Vollstes Vertrauen in Mexiko»
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In weniger als vier Monaten beginnt die Fußball-WM. Im Co-Gastgeberland Mexiko eskalierte zuletzt die Gewalt. FIFA-Chef Infantino äußert sich dazu sehr lapidar. Für FIFA-Präsident Gianni Infantino ist die jüngste Gewalteskalation im Co-Gastgeberland Mexiko weniger als vier Monate vor dem Beginn der Fußball-WM kein Grund zur Sorge. "Selbstverständlich beobachten wir die Lage in Mexiko zurzeit genau. Aber wir haben vollstes Vertrauen in Mexiko, in Präsidentin Claudia Sheinbaum und die Behörden. Wir sind überzeugt, dass alles so reibungslos wie möglich verlaufen wird", sagte der Schweizer bei einer Pressekonferenz in Kolumbien. Nach der Festnahme und dem Tod des Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" am Sonntag hatten Kämpfer seines Drogenkartells in mehreren mexikanischen Bundesstaaten Straßensperren errichtet, Autos in Brand gesteckt und Geschäfte angegriffen. Bei dem Zugriff und anschließenden Gefechten kamen 74 Menschen ums Leben. Infantino lapidar: "Es können Dinge passieren" Zu diesen Gewaltausbrüchen sagte Infantino: "Mexiko ist ein großartiges Land, wie jedes andere Land der Welt auch. Es können Dinge passieren. Wir leben nicht auf dem Mond oder einem anderen Planeten. Deshalb haben wir Regierungen, Polizei und Behörden, die für Ordnung und Sicherheit sorgen." Mexiko richtet die Fußball-WM in diesem Sommer gemeinsam mit den USA und Kanada aus. In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 Spiele ausgetragen. Bereits Ende März und Anfang April sollen in Guadalajara und Monterrey zudem jeweils zwei internationale Playoff-Partien zur Ermittlung der letzten beiden WM-Teilnehmer stattfinden.

