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XC World Cup 2026 – Südkorea: Ergebnisse der XC-Rennen

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Das Finale des ersten Weltcuplaufs 2026 liegt hinter uns. Bei äußerst schwierigen Bedingungen im südkoreanischen Yongpjong gab es die eine oder andere dicke Überraschung bestaunen. Hier gibt es die Ergebnisse und Rennberichte der XC-Rennen.

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Herren: Lillo triumphiert im südkoreanischen Schlamm

Die Bedingungen in Yongpjong waren am heutigen Sonntag alles andere als einfach. Durch heftige Regenfälle in den Stunden vor den XC-Rennen am heutigen Sonntag entwickelte sich die Strecke in eine teils große Rutschbahn. Streckenweise hatten die Auftaktrennen in der Cross-Country-Disziplin mehr den Charakter eines Bike-and-Run-Events und brachten so auch den einen oder anderen unvorhersehbaren Rennverlauf mit sich.

Bei den Herren manövrierte sich Dario Lillo am besten durch den Matsch in Yongpjong und überzeugte auf der einen Seite mit einer kontrollierten sowie dominanten Fahrweise, auf der anderen aber auch durch eine läuferische Topleistung. Auf Rang zwei und drei landeten die Cannondale-Fahrer Luca Martin und Charlie Aldridge.

Zu Beginn des Rennens setzte sich der Schweizer Lillo direkt an die Spitze und untermauerte direkt am Anfang seine großen Ambitionen am heutigen Tag. Der junge Schweizer hatte kurzzeitig noch Begleitung von seinem ebenso jungen Landsmann Finn Treudler, doch der Cube-Pilot hatte immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen und fiel schließlich zurück. Lillo zog währenddessen einsam seine Kreise an der Spitze, fuhr technisch sauber und kontrolliert durch den Schlamm und ließ sich auch durch die teils langen Schiebepassagen nicht aus dem Konzept bringen. Am Ende triumphierte der Giant-Fahrer völlig verdient mit 1:46 Minuten Vorsprung vor Luca Martin und weiteren 53 Sekunden vor Charlie Aldridge.

Aufgrund der teils größeren Zeitabstände – geschuldet von den schwierigen äußeren Bedingungen – gab es wenige Positionswechsel zu beobachten. Einzig Jorda Sarrou kämpfte sich in beeindruckender Art und Weise sukzessive nach vorne und belohnte sich am Ende mit Rang vier. Joshua Dubau wurde Fünfter.

Aus deutscher Sicht verlief der Weltcupauftakt durchwachsen. Julian Schelb zeigte ein sehr gutes Rennen und wurde 16., David List landete mit einer soliden Leitung auf Rang 23. Luca Schwarzbauer und Max Brandl blieben hingegen etwas hinter ihren eigenen Erwartungen – am Ende reichte es für das Duo zu den Plätzen 40 und 46, während Leon Kaiser 60. wurde.

Ergebnisse XC Herren

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Weltcupgesamtstand Herren

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Damen: Sina Frei macht das Double perfekt

Sina Frei ist beeindruckend in das Weltcupjahr 2026 gestartet. Nach dem Sieg am Freitag im Short Track triumphierte die Schweizerin auch im heutigen XC-Rennen und reist damit als verdiente Weltcupgesamtführende aus Südkorea ab. Im Schlamm von Yongpjong wurde in einem spannenden Rennen Jenny Rissveds Zweite vor der überraschend starken Madigan Munro aus den USA.

Im Vergleich zum Rennen der Herren bot das der Damen deutlich mehr Spannung. Jenny Rissveds drückte dem Rennen zwar früh ihren Stempel auf, schaffte es allerdings nicht wirklich ihren Vorsprung gegenüber Sina Frei konsequent zu konservieren. Die Schweizerin kam im Rennverlauf immer wieder zurück, unter anderem auch, weil sich Rissveds den einen oder anderen Strauchler im Matsch erlaubte. Ende der dritten von fünf zu fahrenden Runden betrug der Vorsprung noch komfortable 40 Sekunden, eingangs des letzten Umlaufs waren es nur noch schlanke neun. Und so kam es wie es kommen musste: Frei drückte aufs Gas, zog an Rissveds vorbei und sicherte sich damit ihren zweiten Weltcupsieg an diesem Wochenende.

Hinter der Schweizerin und der Schwedin landete Madigan Munro von Liv Factory Racing auf Rang drei. Die junge US-Amerikanerin stand bei den Expertinnen und Experten zwar nicht ganz oben auf der Liste als potenzielle Podiumsanwärterin, doch die 24-Jährige zeigte mit einer konstanten und sauberen Fahrweise eine großartige Leistung und wurde deshalb völlig verdient Dritte. Auf den Plätzen vier und fünf landeten Jennifer Jackson und Martina Berta.

Aus deutschsprachiger Sicht gab es neben dem Triumph von Frei weitere top Ergebnisse: Laura Stigger wurde Sechste, vor Ronja Blöchlinger und Jolanda Neff, Nina Benz finishte auf Platz 10, Mona Mitterwallner auf 15 und Ronja Eibl auf 16.

Ergebnisse XC Damen

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Weltcupgesamtstand Damen

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U23-Herren: Paul Schehl wird Zweiter

Grund zur Freude aus deutscher Sicht: Im U23-Rennen der Herren holt sich der ehemalige Juniorenweltmeister Paul Schehl Platz zwei hinter dem Schweizer Nicolas Halter. Dritter wurde Thibaut Francois Baudry.

Das U23-Rennen war eine klare Angelegenheit zugunsten von Nicolas Halter. Der Thömus Maxon-Fahrer setzte sich direkt zu Beginn des Rennens an die Spitze und baute seinen Vorsprung auf die Konkurrenz konsequent aus. Lediglich im letzten Umlauf musste er von seine zweitweise knapp einminütigen Vorsprung ein paar Sekunden abknapsen, die jedoch auch aufgrund des Duells um Platz zwei etwas zusammenschmolzen.

Hinter dem Schweizer entwickelte sich nämlich ein Kampf zwischen Paul Scheuhl und Thibaut Francois Baudry, den schlussendlich der Lexware-Fahrer mit sechs Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnte. Der zweite deutsche Starter, Benjamin Krüger, wurde schlussendlich 14.

Ergebnisse XC U23-Herren

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Weltcupgesamtstand U23-Herren

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U23-Damen: Corvi souverän zum Sieg

Das U23-Rennen der Damen wurde zu einer Machtdemonstration von Valentina Corvi. Die Italienerin siegte mit sage und schreibe 3:28 Minuten Vorsprung vor Elina Benoit und 6:12 Minten vor Bailey Cioppa.

Insgesamt war das Rennen der U23-Damen eine überschaubare Angelegenheit. Lediglich 20 Starterinnen standen in Südkorea bei widrigen Bedingungen am Start – Corvi war bereits im Vorfeld die klare Favoritin. Dieser Rolle wurde die Canyon-Fahrerin auch vollumfänglich gerecht. Einsam zog sie an der Spitze ihre Kreise und siegte am Ende souverän. Lediglich neun Fahrerinnen durften das Rennen über die volle Distanz absolvieren – alle anderen fielen der 80%-Regel zum Opfer. Eine starke Vorstellung der Italienerin!

Carla Hahn wurde in Südkorea 15.

Ergebnisse XC U23-Damen

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Weltcupgesamtstand U23-Damen

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