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HBL-Präsident Schwenker: «Nicht alles verfluchen und verdammen»

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Hamburg (dpa) - Handball-Bundesliga-Verbandschef Uwe Schwenker ruft nach dem enttäuschenden EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft in Kroatien zu Besonnenheit auf. «Wir sollten nicht alles verfluchen und verdammen. Die Eindrücke sind noch zu frisch, als dass man aus der ersten Emotion heraus Urteile fällen sollte», sagte der Präsident des Liga-Verbands HBL am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.Die Aufgabe sei jetzt, «ruhig und gelassen» die EM zu analysieren. Die erste Gelegenheit dazu bestehe in der nächsten Woche im Rahmen des Allstar-Games der Nationalmannschaft (3. Februar) gegen eine Bundesliga-Auswahl in Leipzig. «Dort gibt es eine schon lange anberaumte Präsidiumssitzung des DHB. Dann werden wir eine vernünftige Analyse vornehmen, offen und transparent einige Fragen stellen und diese beantworten», sagte Schwenker.Der HBL-Präsident erinnerte an bevorstehenden Aufgaben wie die Heim-WM im nächsten Jahr und Olympia 2020. «Deshalb brauchen wir ein starke Nationalmannschaft. Da stehen wir als Bundesliga genauso in der Verantwortung.» Das sieht auch HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann so: «Natürlich müssen Lehren für die Heim-WM im nächsten Jahr gezogen werden. Da ist ein erfolgreiches Turnier besonders wichtig.»Bohmann betonte zudem einen Schulterschluss mit dem Deutschen Handballbund. «Wir stehen in guten und schlechten Zeiten zusammen. Wir sind ja keine Schönwetterpartner.» Es bestehe kein Grund, versicherte er, den Trainer infrage zu stellen. «Er hat sein erstes Turnier gemacht und Erfahrungen gesammelt. Er wird sich selber hinterfragen», sagte Bohmann. Der Geschäftsführer beteuerte: «Die Liga steht komplett zur Nationalmannschaft und ihren Verantwortlichen.»

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