Durchzogene Bilanz nach zwei Heimspielen
Mit einem 21:7 Heimsieg gegen Gèneve Natation und der darauffolgenden 7:9 Niederlage am nächsten Tag gegen Carouge Natation, hält sich die Euphorie bei den Horgner Wasserballer in Grenzen. Vor allem die knappe Niederlage gegen das vermeintlich schwächer eingestufte Carouge kam eher überraschend.
Was für ein Heimspiel-Auftakt am vergangenen Samstagabend im Horgner Sportbad Käpfnach: Die Gastgeber präsentierten sich gegen Genf, von ihrer besten Seite. Gleich zu Spielbeginn bauten die Gastgeber Druck auf, griffen die Genfer bereits in den eigenen Reihen an und provozierten somit immer wieder Fehler und Ballverluste der Gäste. Die logische Konsequenz aus dieser Spieltaktik war eine beruhigende 9:3 Führung zur Halbzeit. Genf fand nie ins Spiel und die wenigen gebotenen Torchancen vereitelte meistens Horgens Torhüter Luka Petricevic. Im Angriff sorgte vor allem ein Spieler bei den Zürchern für grossen Wirbel: Der neue Ausländer in den Reihens des SCH, Marko Monojlovic, hat sich bereits bestens in die Mannschaft integriert. Er erzielte an diesem Abend nicht nur acht Tore, der Kroate ist ein einziges Kraftpaket und praktisch nicht vom Ball zu trennen. Aber auch die gesammte Mannschaftsleistung stellte Trainer Lukasz Kieloch an diesem Abend sehr zufrieden. So bekamen auch die Youngster wie Yuma Negro, oder Oskar Kieloch Einsatzzeiten.

