Der Neuchâtel UC nun klar auf Titelkurs
Der Qualifikations-Zweite hat seinen Fehlstart mit der 1:3-Heimniederlage in Spiel 1 mittlerweile deutlich korrigiert. Die Neuenburgerinnen hatten das Geschehen wie drei Tage zuvor in Düdingen meist sicher unter Kontrolle und konnten vom Gegner erneut nie ernsthaft unter Druck gesetzt werden.
Nach einem veritablen Fehlstart, der in ein 14:25 mündete, durften die Freiburgerinnen bloss bis Mitte der beiden folgende Sätzen etwas hoffen. Im zweiten zog aber der zuvor in Rückstand gelegene NUC nach dem 14:14 klar davon und gewann den Satz dank zwei abschliessenden Assen von Martina Halter 25:19. Im dritten Durchgang konnten die Gäste einen Rückstand wettmachen und zum 11:11 ausgleichen, doch mit anschliessend gleich fünf Punkten in Folge übernahmen wieder die Neuenburgerinnen das Kommando. Das Team von Lauren Bertolacci entschied schliesslich Satz 3 mit 25:21 und damit die Partie zu seinen Gunsten. Die Amerikanerin Lauren Page verwertete gleich den ersten Matchball.
So, wie die Spiele 2 und 3 verliefen, sieht es ganz danach aus, dass die Neuenburgerinnen ihren zweiten Meistertitel nach 2019 bereits am Donnerstag sicherstellen können. Anderseits hat Düdingen im ersten Finalspiel gezeigt, dass es durchaus das Potenzial hat, den Favoriten ernsthaft herauszufordern.
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