Erneute Verschiebung der Spiele der Schweizer Volleyballerinnen
An einer gemeinsamen Videokonferenz der teilnehmenden Teams der Schweizer Gruppe A zusammen mit den Verantwortlichen des Europäischen Volleyballverbandes wurde heute Vormittag die erneute Verschiebung der Qualifikationsspiele beschlossen. Der Antrag auf Verschiebung kam von Swiss Volley, wurde jedoch von allen Beteiligten unterstützt. Grund dafür ist einerseits die Entwicklung der Situation rund um COVID-19 in Europa. Ausserdem haben kürzlich vom Europäischen Volleyballverband durchgeführte internationale Clubwettkämpfe gezeigt, dass die Organisation in geschlossenen "Bubbles" nur schwer umsetzbar ist und ein ausreichender Schutz der teilnehmenden Teams nicht garantiert werden kann.
Für Anne-Sylvie Monnet, Direktorin Volleyball bei Swiss Volley, stand der Schutz von Spielerinnen und Staff sowie ihres Umfeldes im Vordergrund: "In der aktuellen Situation wäre die Reise nach Belarus und das Absolvieren mehrerer Spiele gegen internationale Gegner nicht zu verantworten. Das Risiko von Ansteckungen wäre schlicht zu gross und deren Konsequenzen mitten in der laufenden Nationalliga-Saison für Spielerinnen und Vereine immens".
Die Spiele der Schweizerinnen gegen Estland und Weissrussland sollen nun an einem Turnier anfangs Mai 2021 ausgetragen werden. Im gleichen Zeitraum trifft auch das Nationalteam der Männer auf seine Gegner im Kampf um einen Platz an der EuroVolley 2021.
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Weitere Informationen
- Anne-Sylvie Monnet, Direktorin Volleyball, +41 78 622 59 79
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