Die Welt ist voller Abenteuer
Mit 19 und 20 sind Lukas Pfretzschner und Robin Sowa noch am Anfang einer hoffnungsvollen Karriere als Beachvolleyballer. Doch die jungen Athleten genießen schon jetzt ihr Dasein im Sand, das sie eines Tages in der Weltrangliste weit nach oben bringen soll.
Das Leben als Beachvolleyballer ist kein Zuckerschlecken. Zumindest, wenn man so ambitioniert ist wie Lukas Pfretzschner und Robin Sowa: Donnerstag ging Pfretzschner in Berlin tagsüber zur Schule, absolvierte abends eine Trainingseinheit, setzte sich mit seinem Partner und Trainer Kay Matysik ins Auto, fuhr nach Münster, um gleich am nächsten Morgen auf dem Schlossplatz wieder in den Sand zu gehen.
Ganz schön aufwändig, aber nach absolvierter Frühschicht wirken die beiden jungen Athleten gut gelaunt und entspannt, als sie sich auf der Bank zum Gespräch niederlassen. Bis zum ersten Turniereinsatz sind es noch knapp drei Stunden, da bleibt ein bisschen Zeit zum plaudern. Es ist zwar kühl und bewölkt, aber trocken – und das ist ja schon mal allerhand für eine Stadt, über die es heißt, entweder es regne oder die Glocken läuten. Oder beides.

