Chance gegen Tabellenführer vertan
Nachbericht Nur die zweite und dritte Damenmannschaft waren volleyballerisch am vergangenen Wochenende aktiv, der Rest der SG Sendenhorst hatte in Sachen Volleyball spielfrei. Die zweite Damenmannschaft traf auf keinen geringeren als den bereits feststehenden Meister aus Warendorf. Im Kampf um den Platz für die Aufstiegsrelegation mussten drei Punkte her, ansonsten wären die Chancen relativ gering. Voll motiviert ging die SG ins Spiel, konnte personell aus dem Vollen schöpfen. Wie es so schön zu sagen gepflegt wird, die Sendenhorsterinnen schlugen sich im ersten Satz selber. Eine sehr schwache Annahme führte häufig zu direkten Fehlern oder der Druck im Angriff fehlte, was die WSU sofort ausnutzt (12:25). Moral hatte die zweite Damenmannschaft in der Saison schon häufiger bewiesen, und diese zeigten sie auch im zweiten Durchgang. In allen Teilbereichen druckvoller und zwingender agierend gewannen sie den zweiten Satz mit 25:21. In Satz drei konnten die Damen aus Sendenhorst den wieder stärker spielenden Warendorferinnen nicht genug entgegen setzen, obwohl das Ergebnis mit 17:25 deutlicher ausfiel, als das Spielgeschehen vermuten ließ. Im vierten Satz zog Warendorf schnell durch eine starke Aufschlagserie davon und gewann mit 25:16. Daran konnte auch die beste Sendenhorsterin, die 16-jährige Amelie Nelle, nichts machen, obwohl sie das ganze Spiel über deutliche Akzente im Angriff und Block über die Mitteposition setzen konnte. „Wir haben heute gut gespielt. Kämpferisch war es sehr gut, die Mädels haben heute wirklich alles versucht. Aber Warendorf hat verdient gewonnen und ist ja auch nicht umsonst vorzeitig Meister geworden“, sagte ein trotz der Niederlage zufriedener Trainer Raphael Klaes.

