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"Finals" Berlin: 17 Schwimmer aus Heidelberg sind dabei

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Von Claus Weber

Heidelberg. 140 deutsche Meistertitel in 18 Sportarten werden von Donnerstag bis Sonntag bei den sogenannten "Finals" in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Braunschweig vergeben. ARD und ZDF übertragen einen Großteil der Wettbewerbe im Triathlon, Bogensport, Modernen Fünfkampf, 3 x 3-Basketball, Fahrrad-Trial, Gerätturnen, Kanu, Kanu-Polo, Karate, Klettern, Reiten, Rhythmische Sportgymnastik, Stand-up-Paddling, Taekwondo, Tischtennis, Wasserspringen und in der Leichtathletik live.

Die Schwimmer legen in der Berliner Schwimm-und Sprunghalle im Europasportpark bereits an Fronleichnam los. Heidelberg schickt 17 Athleten an den Start. Nur Philip Heintz und Julia Hassler, die den Bundesstützpunkt bei den Olympischen Spielen in Tokio vertreten werden, verzichten auf die Meisterschaften und bereiten sich stattdessen ab Mittwoch im Höhentrainingslager in der spanischen Sierra Nevada auf Japan vor.

Weil die Tokio-Tickets bereits vergeben sind, dürfte der Stellenwert dieser Meisterschaften nicht ganz so groß sein. Viele Top-Athleten nutzen sie dennoch zu einer letzten Standortbestimmung. Und für die jüngeren Starter, deren deutsche Jahrgangsmeisterschaften wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, geht es noch um die Startplätze für die Jugend-EM Mitte Juli in Rom.

Zoe Vogelmann vom SV Nikar Heidelberg und die im Neuenheimer Feld trainierende Kim Herkle aus Bad Cannstatt schließen in Berlin ein Mammutprogramm ab. Bei den Nominierungswettkämpfen für Tokio waren die beiden jungen Talente nur knapp gescheitert, bei den Europameisterschaften vor 14 Tagen in Ungarn zeigten sie für ihr Alter beachtliche Leistungen. Für Vogelmann sprang über 400 m Lagen sogar der unerwartete siebte Platz heraus. In Berlin sind für beide Schwimmerinnen Finalplätze und Medaillen drin. Schon zum Auftakt am Donnerstag hofft Bundesstützpunkttrainer Alexander Kreisel auf vordere Platzierungen über 400 m Lagen. Über die halb so lange Distanz gewann Vogelmann vor zwei Jahren den Kurzbahn-Titel und verbesserte im April den deutschen Altersklassen-Rekord.

Die aus Paderborn stammende und für den SV Nikar startende Marie Brockhaus geht mit der zweitschnellsten gemeldeten Zeit ins Rennen über 200 m Schmetterling. Auch Barbara Schaal, Tim und Nina Kost (alle Nikar Heidelberg), Maike Jung (TG Heddesheim) und Annika Huber (VfL Sindelfingen) sind Finalplatzierungen zuzutrauen.

Ihre Heidelberger Trainingskollegen Josha Salchow (Angina) und Artem Selin (Auslandsreise) haben dagegen nicht gemeldet. Wassili Kuhn, der einige Jahre am Stützpunkt trainiert hatte, ist vor kurzem nach Berlin zurückgekehrt.

Heidelbergs Junioren-Trainerin Uta Brandl hat neun Talente für Berlin nominiert. Fabienne Wenske, Fabio Steif (beide Nikar Heidelberg), Moritz Hesse (SV Mannheim) und Lilli Gerth (TSV Bad Saulgau) könnten – wenn sie über sich hinauswachsen – die Fahrkarten für die Jugend-Europameisterschaften in Rom lösen. Auch Joelle Vogelmann, Maja Werner, Nils von Stet, DM-Debütant Adrian Rickert (alle Nikar Heidelberg) sowie Chris Popii (DSW Darmstadt) könnten eine gute Rolle spielen. "Ich hoffe, dass die meisten das A- oder B-Finale erreichen", sagte Trainerin Brandl, "sie alle schwimmen auf einem guten Niveau."

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