Vorschau der EHF Champions League Halbfinals
Eines der größten Events des Handball-Jahres 2016/17 steht unmittelbar vor der Tür. Am 3. Juni beginnt wie üblich in der Kölner LANXESS Arena das Final Four Turnier der Männer mit den beiden Halbfinals, ehe einen Tag später zwischen den Siegern um den Titel gekämpft wird.
"Auslosung für das Final Four der EHF Champions League" von Raimond Spekking (CC BY-SA 4.0)
Die Teilnehmer von Spanien bis Mazedonien
Beginnen tut Anfang Juni alles mit den beiden Vorschlussrundenspielen. Indiesen gibt es zweifellos vier der besten Teams dieser Saison zu bestaunen. Der
ungarische Klub Telekom Veszprém trifft im ersten Spiel auf die Franzosen von Paris Saint-Germain Handball, während es der mazedonische Verteter HC Vardar mit den Spaniern des FC Barcelona Lassa zu tun bekommt. Bemerkenswert ist dabei vor allem der HC Vardar, der bereits beim zuvor ausgespielten Final Four der Frauen vertreten war und Zweiter wurde.
Die Mazedonier setzten sich im Viertelfinale gegen den deutschen Teilnehmer SG Flensburg-Handewitt durch und das recht deutlich. Am Ende hieß es nach beiden Spielen 61:51, wobei vor allem das Rückspiel (35:27) zur Demonstration der Stärke geriet. Alex Dujshebaev ist der Top-Torjäger (74 Tore) des Teams von Raúl González und zudem ein Landsmann seines Trainers. In beiden Halbfinalspielen stellte er seinen Wert unter Beweis und erzielte jeweils konstant fünf Tore. Somit schoss er zum ersten Mal in der Geschichte einen Klub aus dem ehemaligen Jugoslawien ins Final Four.
Der Gegner selbst ist der FC Barcelona, deren Top-Scorer amüsanterweise ein Mazedonier ist. Kiril Lazarov traf mit insgesamt 76 Toren sogar zweimal öfter ins Schwarze. Die andere Verbindung zwischen den beiden Teams ist das gleichzeitige Bezwingen der deutschen Teams. Der THW Kiel fiel trotz eines 28:26-Vorsprungs aus dem Hinspiel den Spaniern im Rückspiel zum Opfer. In einer torarmen Partie waren vor allem die Torhüter von entscheidender Bedeutung. Trotz Niklas Landins starker Leistung im Trikot der Zebras fiel der Ausschlag zugunsten von Barcelonas Gonzalo Perez de Vargas, der bei 23 Toren seiner Teamkollegen lediglich 18 gegen sein Team zuließ.
Damit findet sich der achtmalige Champions League-Sieger zum sechsten Mal im Final Four in Köln und zum 14. Mal insgesamt in Halbfinale wieder. Des Weiteren sind sie der einzige noch verbliebene Klub, der bereits zuvor ein Final Four gewinnen konnte.
Paris als Favorit gegen Veszprém
Im zweiten Halbfinal treffen wie oben erwähnt die Handballsparte des Paris Saint-Germain und Telekom Veszprém aufeinander. Insbesondere die Franzosen erreichten das Semifinale mit einer Hängepartie gegen den ungarischen Vertreter aus Szeged. Während das erste Spiel noch recht souverän auswärts mit drei Toren (27:30) für sich entschieden wurde, ging im Rückspiel in Paris zu Beginn noch so einiges schief, bevor sich die Männer von Steffan Olsson in den letzten 40 Minuten etwas Luft verschaffen konnten. Schließlich wurde Ende April ein Unentschieden (30:30) erreicht.
"Semi-finale of the Handball League Cup [...], Nikola Karabatić" von Clément Gruin (Wikimedia, CC BY-SA 4.0)
Die Ansammlung von Top-Spielern führt dazu, dass man auch in knappen Spielen gerne mal über Einzelleistungen zu Torerfolgen kommt. Mikkel Hansen war beispielweise gegen Szeged mit sieben Rückspiel-Toren von gehobener Wichtigkeit für sein Team, während ansonsten eigentlich der deutsche Außenspieler Uwe Gensheimer für die Tore verantwortlich zeichnet. Der 30-jährige führt die Champions League Scorer-Liste mit 106 Toren - und damit einem riesigen Vorsprung von 18 Toren - an. Der Favoritenstatus für PSG wird auch diesmal nicht abzuwenden sein. Diese Favoritenrolle wird auch in den Wettquoten für den Gesamtsieg deutlich. PSG führt die Liste bei Ansicht am 22. Mai mit einer Quote von 2.50 an.
Das ungarische Veszgréd ist unterdessen Stammgast im Final Four. Bereits zum viertel Mal in Folge konnte sich das Team für das Halbfinale der europäischen Königsklasse qualifizieren. Auch Montpellier bereitete dem Favoriten aus Osteuropa einige Probleme. Nach dem 3-Tore-Sieg Veszpréms im Hinspiel lagen sie im Rückspiel zur Halbzeit mit vier Toren in Rückstand und damit vor dem Aus. Doch in den zweiten 30 Minuten konnte man den Rückstand auf den Schultern von Torhüter Mirko Alilovic noch umbiegen. Zweifellos wird es in der Vorschlussrunde auch wieder auf ihn ankommen, um den letzten Schritt ins Endspiel gehen zu können.
Live dabei sein? Kein Problem
Selbst wer noch live dabei sein möchte, kann das gerne tun. Es existieren im offiziellen Ticketshop noch einige Restkarten für das Event, jedoch mit einer kleinen Einschränkung. Erhältlich sind nämlich nur noch Tickets der Kategorie 1, zum bescheidenen Preis von 297€. Rund um die Spiele selbst wird noch einiges an Musik und anderen Veranstaltungen geboten.
"Auslosung für das Final Four der EHF Champions League" von Raimond Spekking (CC BY-SA 4.0)
Die Teilnehmer von Spanien bis Mazedonien
Beginnen tut Anfang Juni alles mit den beiden Vorschlussrundenspielen. Indiesen gibt es zweifellos vier der besten Teams dieser Saison zu bestaunen. Der
ungarische Klub Telekom Veszprém trifft im ersten Spiel auf die Franzosen von Paris Saint-Germain Handball, während es der mazedonische Verteter HC Vardar mit den Spaniern des FC Barcelona Lassa zu tun bekommt. Bemerkenswert ist dabei vor allem der HC Vardar, der bereits beim zuvor ausgespielten Final Four der Frauen vertreten war und Zweiter wurde.
Die Mazedonier setzten sich im Viertelfinale gegen den deutschen Teilnehmer SG Flensburg-Handewitt durch und das recht deutlich. Am Ende hieß es nach beiden Spielen 61:51, wobei vor allem das Rückspiel (35:27) zur Demonstration der Stärke geriet. Alex Dujshebaev ist der Top-Torjäger (74 Tore) des Teams von Raúl González und zudem ein Landsmann seines Trainers. In beiden Halbfinalspielen stellte er seinen Wert unter Beweis und erzielte jeweils konstant fünf Tore. Somit schoss er zum ersten Mal in der Geschichte einen Klub aus dem ehemaligen Jugoslawien ins Final Four.
Der Gegner selbst ist der FC Barcelona, deren Top-Scorer amüsanterweise ein Mazedonier ist. Kiril Lazarov traf mit insgesamt 76 Toren sogar zweimal öfter ins Schwarze. Die andere Verbindung zwischen den beiden Teams ist das gleichzeitige Bezwingen der deutschen Teams. Der THW Kiel fiel trotz eines 28:26-Vorsprungs aus dem Hinspiel den Spaniern im Rückspiel zum Opfer. In einer torarmen Partie waren vor allem die Torhüter von entscheidender Bedeutung. Trotz Niklas Landins starker Leistung im Trikot der Zebras fiel der Ausschlag zugunsten von Barcelonas Gonzalo Perez de Vargas, der bei 23 Toren seiner Teamkollegen lediglich 18 gegen sein Team zuließ.
Damit findet sich der achtmalige Champions League-Sieger zum sechsten Mal im Final Four in Köln und zum 14. Mal insgesamt in Halbfinale wieder. Des Weiteren sind sie der einzige noch verbliebene Klub, der bereits zuvor ein Final Four gewinnen konnte.
Paris als Favorit gegen Veszprém
Im zweiten Halbfinal treffen wie oben erwähnt die Handballsparte des Paris Saint-Germain und Telekom Veszprém aufeinander. Insbesondere die Franzosen erreichten das Semifinale mit einer Hängepartie gegen den ungarischen Vertreter aus Szeged. Während das erste Spiel noch recht souverän auswärts mit drei Toren (27:30) für sich entschieden wurde, ging im Rückspiel in Paris zu Beginn noch so einiges schief, bevor sich die Männer von Steffan Olsson in den letzten 40 Minuten etwas Luft verschaffen konnten. Schließlich wurde Ende April ein Unentschieden (30:30) erreicht.
"Semi-finale of the Handball League Cup [...], Nikola Karabatić" von Clément Gruin (Wikimedia, CC BY-SA 4.0)
Die Ansammlung von Top-Spielern führt dazu, dass man auch in knappen Spielen gerne mal über Einzelleistungen zu Torerfolgen kommt. Mikkel Hansen war beispielweise gegen Szeged mit sieben Rückspiel-Toren von gehobener Wichtigkeit für sein Team, während ansonsten eigentlich der deutsche Außenspieler Uwe Gensheimer für die Tore verantwortlich zeichnet. Der 30-jährige führt die Champions League Scorer-Liste mit 106 Toren - und damit einem riesigen Vorsprung von 18 Toren - an. Der Favoritenstatus für PSG wird auch diesmal nicht abzuwenden sein. Diese Favoritenrolle wird auch in den Wettquoten für den Gesamtsieg deutlich. PSG führt die Liste bei Ansicht am 22. Mai mit einer Quote von 2.50 an.
Das ungarische Veszgréd ist unterdessen Stammgast im Final Four. Bereits zum viertel Mal in Folge konnte sich das Team für das Halbfinale der europäischen Königsklasse qualifizieren. Auch Montpellier bereitete dem Favoriten aus Osteuropa einige Probleme. Nach dem 3-Tore-Sieg Veszpréms im Hinspiel lagen sie im Rückspiel zur Halbzeit mit vier Toren in Rückstand und damit vor dem Aus. Doch in den zweiten 30 Minuten konnte man den Rückstand auf den Schultern von Torhüter Mirko Alilovic noch umbiegen. Zweifellos wird es in der Vorschlussrunde auch wieder auf ihn ankommen, um den letzten Schritt ins Endspiel gehen zu können.
Live dabei sein? Kein Problem
Selbst wer noch live dabei sein möchte, kann das gerne tun. Es existieren im offiziellen Ticketshop noch einige Restkarten für das Event, jedoch mit einer kleinen Einschränkung. Erhältlich sind nämlich nur noch Tickets der Kategorie 1, zum bescheidenen Preis von 297€. Rund um die Spiele selbst wird noch einiges an Musik und anderen Veranstaltungen geboten.

