Spannender Meisterschaftskampf in der DKB Handball Bundesliga
In der DKB Handball-Bundesliga läuft alles auf einen Meisterkampf zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt hinaus. Beide marschieren scheinbar unaufhaltsam vorne weg und haben den THW Kiel sowie die Füchse Berlin mittlerweile weit hinter sich gelassen. Vor allem ein Spieltag in naher Zukunft könnte zum alles Entscheidenden werden.
"Der einzig wahre Conny der Rhein-Neckar-Löwen" von Connyrnl (CC BY-SA 3.0)
Entscheidung am 31. Spieltag?
Am Sonntag, den 28. Mai wird es zum großen Showdown kommen. Der 31. Spieltag bietet in Flensburg das Duell zwei gegen eins, inklusive der wahrscheinlichen Chance für die SG, am Rivalen aus Mannheim vorbeizuziehen. Damit dies möglich ist, dürfen zuvor keine weiteren Punkte verloren gehen. Im Kampf um die deutsche Meisterschaft müssen die Norddeutschen ohne ihren 34-jährigen Rückraumspieler Holger Glandorf auskommen, der sich in der Bundesligapartie gegen Leipzig einen Daumenbruch zuzog.
Durch die schmerzhafte Niederlage im DHB-Pokal gegen den Erzrivalen THW Kiel und das vorzeitige Champions-League-Aus gegen den mazedonischen Vertreter aus Skopje ist man in Flensburg in der Lage, sich vollständig auf die Liga zu fokussieren. Dies gelang seit einer 34:32-Niederlage gegen Berlin am 26. Spieltag ganz ordentlich. Es folgten drei Siege in Folge. Vor allem Linksaußen Anders Eggert und Rückraumspieler Johan Jakobsson überzeugten in den vergangenen Spielen.
Die Löwen und ein Punkt aus Berlin
Auch bei den Rhein-Neckar Löwen waren die Füchse Berlin kurioserweise der letzte Stolperstein. Bevor man zuletzt sieben Spiele in Folge gewinnen konnte, endete das Spiel in der Landeshauptstadt am 22. Spieltag nur 30:30. Immerhin konnte ausgerechnet der Ex-Flensburger Alexander Petersson kurz vor dem Ende noch den Ausgleich erzielen, der effektiv den momentanen 1-Punkte-Vorsprung repräsentiert.
"Alexander Petersson, Handballer der SG Flensburg-Handewitt" von Armin Kübelbeck (CC BY-SA 3.0)
Schon über die ganze Saison hinweg trifft vor allem ein Spieler überaus zuverlässig: Gudjor Sigurdsson. Der Isländer kommt auf eine Trefferquote von überragenden 80,38% bei insgesamt 168 Toren. Nur wenige können ihm statistisch gesehen das Wasser reichen. Lediglich fünf Spieler in der gesamten Liga kommen zudem auf mehr Feldtore, einer von ihnen Flensburgs Lasse Svan. Doch der 33-jährige Däne trifft „nur“ mit 74,48% seiner Würfe.
Der Einfluss des THW Kiel auf den Kampf um die Meisterschaft
Zum unerwarteten Zünglein an der Waage könnte nur drei Tage nach dem direkten Duell doch noch der THW Kiel werden. Die Mannschaft von Alfreð
Gíslason reist am 32. Spieltag nach Mannheim und wird alles tun, um selbst noch einen Platz nach oben klettern zu können. Dass man dabei den größten Rivalen aus Flensburg unterstützt, ist unglücklich, aber muss zwecks eigener Ziele so hingenommen werden.
Wie die Handballwetten und Quoten bei William Hill unterstreichen, sind die Rhein-Neckar Löwen noch immer der Favorit auf die deutsche Meisterschaft. Ein Spiel alleine kann alles ändern, selbst wenn es nur ein Unentschieden gegen Kiel werden sollte. Das Torverhältnis von Flensburg ist dem seines Widersachers klar überlegen (+182 gegenüber +139) und könnte im Fall der Fälle den Ausschlag in eine Richtung nach sich ziehen.
Wer holt sich den Titel?
Viele Statistiken sind für etwaige Trends zwischen den beiden Mannschaften zu berücksichtigen, doch entscheidend ist letztlich auf dem Parkett. Das direkte Duell wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Meisterschaft entscheiden und nicht alleine die Heimform der SG Flensburg-Handewitt (14 Siege in 14 Spielen) spricht für spätes Drama. Auch die folgende schwere Aufgabe gegen Kiel könnte für die Löwen zum Stolperstein werden. Kommen sie aus beiden Herausforderungen als Sieger hervor, kann man es wahrlich als verdientes Meisterstück bezeichnen.
"Der einzig wahre Conny der Rhein-Neckar-Löwen" von Connyrnl (CC BY-SA 3.0)
Entscheidung am 31. Spieltag?
Am Sonntag, den 28. Mai wird es zum großen Showdown kommen. Der 31. Spieltag bietet in Flensburg das Duell zwei gegen eins, inklusive der wahrscheinlichen Chance für die SG, am Rivalen aus Mannheim vorbeizuziehen. Damit dies möglich ist, dürfen zuvor keine weiteren Punkte verloren gehen. Im Kampf um die deutsche Meisterschaft müssen die Norddeutschen ohne ihren 34-jährigen Rückraumspieler Holger Glandorf auskommen, der sich in der Bundesligapartie gegen Leipzig einen Daumenbruch zuzog.
Durch die schmerzhafte Niederlage im DHB-Pokal gegen den Erzrivalen THW Kiel und das vorzeitige Champions-League-Aus gegen den mazedonischen Vertreter aus Skopje ist man in Flensburg in der Lage, sich vollständig auf die Liga zu fokussieren. Dies gelang seit einer 34:32-Niederlage gegen Berlin am 26. Spieltag ganz ordentlich. Es folgten drei Siege in Folge. Vor allem Linksaußen Anders Eggert und Rückraumspieler Johan Jakobsson überzeugten in den vergangenen Spielen.
Die Löwen und ein Punkt aus Berlin
Auch bei den Rhein-Neckar Löwen waren die Füchse Berlin kurioserweise der letzte Stolperstein. Bevor man zuletzt sieben Spiele in Folge gewinnen konnte, endete das Spiel in der Landeshauptstadt am 22. Spieltag nur 30:30. Immerhin konnte ausgerechnet der Ex-Flensburger Alexander Petersson kurz vor dem Ende noch den Ausgleich erzielen, der effektiv den momentanen 1-Punkte-Vorsprung repräsentiert.
"Alexander Petersson, Handballer der SG Flensburg-Handewitt" von Armin Kübelbeck (CC BY-SA 3.0)
Schon über die ganze Saison hinweg trifft vor allem ein Spieler überaus zuverlässig: Gudjor Sigurdsson. Der Isländer kommt auf eine Trefferquote von überragenden 80,38% bei insgesamt 168 Toren. Nur wenige können ihm statistisch gesehen das Wasser reichen. Lediglich fünf Spieler in der gesamten Liga kommen zudem auf mehr Feldtore, einer von ihnen Flensburgs Lasse Svan. Doch der 33-jährige Däne trifft „nur“ mit 74,48% seiner Würfe.
Der Einfluss des THW Kiel auf den Kampf um die Meisterschaft
Zum unerwarteten Zünglein an der Waage könnte nur drei Tage nach dem direkten Duell doch noch der THW Kiel werden. Die Mannschaft von Alfreð
Gíslason reist am 32. Spieltag nach Mannheim und wird alles tun, um selbst noch einen Platz nach oben klettern zu können. Dass man dabei den größten Rivalen aus Flensburg unterstützt, ist unglücklich, aber muss zwecks eigener Ziele so hingenommen werden.
Wie die Handballwetten und Quoten bei William Hill unterstreichen, sind die Rhein-Neckar Löwen noch immer der Favorit auf die deutsche Meisterschaft. Ein Spiel alleine kann alles ändern, selbst wenn es nur ein Unentschieden gegen Kiel werden sollte. Das Torverhältnis von Flensburg ist dem seines Widersachers klar überlegen (+182 gegenüber +139) und könnte im Fall der Fälle den Ausschlag in eine Richtung nach sich ziehen.
Wer holt sich den Titel?
Viele Statistiken sind für etwaige Trends zwischen den beiden Mannschaften zu berücksichtigen, doch entscheidend ist letztlich auf dem Parkett. Das direkte Duell wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Meisterschaft entscheiden und nicht alleine die Heimform der SG Flensburg-Handewitt (14 Siege in 14 Spielen) spricht für spätes Drama. Auch die folgende schwere Aufgabe gegen Kiel könnte für die Löwen zum Stolperstein werden. Kommen sie aus beiden Herausforderungen als Sieger hervor, kann man es wahrlich als verdientes Meisterstück bezeichnen.

