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SPL2: Saison mit Niederlage beendet

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Das Gute zuerst: das SPL2-Team des LK Zug kommt trotz 3. Platz in der Entscheidungsrunde um die Barragespiele herum. In der 1. Liga lassen sich schlicht nicht genügend leistungsorientierte Teams finden, welche den Aufstieg in die SPL2 anvisieren würden. Im letzten Spiel auswärts gegen die HSG Leimental reiste der LKZ mit einem Mini-Kader an. Die Zugerinnen wehrten sich aber tapfer, lagen nach 10 Minuten mit 10:5 vorne und zeigten vor allem im Angriff viel Dynamik und intelligente Entscheidungen. Strafen auf Zuger Seiten kosteten aber viel Kraft und so nahm die HSG Leimental das Spieldiktat an sich. Kam hinzu, dass Abwehrhaudegen Laura Baumann schon nach rund 20 Minuten ihre zweite Zweiminutenstrafe absitzen musste und dies aufgrund des Mini-Kaders Umstellungen in der Abwehr zur Folge hatte. Die Abwehr war in der Folge nicht mehr ganz so stilsicher und liess zu viele Lücken offen. Da auch die Torfrauen einmal mehr nicht den nötigen Rückhalt boten, konnte die HSG Leimental bis zur Pause auf 24:19 davon ziehen. Die zweite Hälfte wurde dann auf beiden Seiten nach dem Motto "spielen und spielen lassen" zu Ende gebracht. Auf beiden Seiten wurde in der Abwehr nicht mehr wirklich zugepackt und so fielen auch in den zweiten dreissig Minuten nochmals viele Tore bis zum Endstand von 45:36.

Insgesamt hat sich das jüngste Team in einer sehr ausgeglichenen Liga trotz des zweitletzten Platzes gut verkauft. Das Alter soll hier allerdings nicht als Ausrede hin halten, sondern viel mehr das Potential aufzeigen. Gerade in der Offensive verfügt das Team bereits über viel Durchschlagskraft und eine hohe Dynamik. Dem zeitweiligen Druck des Siegen müssens nach einer Niederlagenserie im Herbst wurde standgehalten und - mit Ausnahme der Spiele gegen die HSG Leimental - zeigten die Zugerinnen in der Entscheidungsrunde auch Verbesserungen im Abwehrspiel. Für die Zukunft ist klar, dass genau hier angesetzt werden muss und die Defizite im Abwehrspiel ausgebügelt werden müssen. Zudem konnte man sich nur in seltenen Fällen auf die Torfrauen verlassen, welche sich ihrem Pendant auf der gegenüberliegenden Seite im Direktduell zu oft geschlagen geben mussten. Mit mehr Biss und harter Arbeit ist aber auch in diesem Bereich eine Steigerung zu erwarten. Im Team wird es auf die nächste Saison die ein oder andere personelle Veränderung geben und der interne Konkurrenzkampf wird dadurch auf jeder Position grösser werden. Eine gute Chance für das Team, sich tagtäglich zu verbessern und nächste Saison umso stärker zurückzuschlagen.

Das Team bedankt sich bei allen Fans, Eltern, Sponsoren, Physios, unserem Kioskteam, unserem Speaker und den vielen Helfern im Umfeld für die grossartige Unterstützung in der abgelaufenen Saison.

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