FU16: Erster Sieg in der Finalrunde
GC-Amicitia : LK Zug 29:34 (14:19)
Am Samstag erfolgte in der Saalsporthalle in Zürich der Start zur Finalrunde gegen GC, welches in der Tabelle mit nur noch einem Punkt Rückstand auf uns in Lauerstellung wartete. Verlieren war also verboten. Vor 4 Wochen zeigten wir gegen den gleichen Gegner eine sehr durchzogene Leistung. Damals spielten wir 50 Minuten lang unkonzentriert, immer im Gleichschritt mit unseren Gegnerinnen, mal mit kleinem Vorsprung, dann wieder im Rückstand. Zwischen der 32. und 41. Spielminute aber legten wir vor Monatsfrist mit einem Energieanfall einen unwiderstehlichen Lauf mit 9:0 Toren hin, der das Spiel innert kürzester Zeit entschieden hatte.
In der ersten Finalrundenpartie durften wir uns nicht mehr auf 10 starke Minuten verlassen, wir wollten von Anfang an konzentriert ans Werk gehen. Trotzdem spielten wir anfänglich nervös und es gelang uns nicht, GC abzuschütteln. Wir lagen zwar nie im Rückstand, aber absetzen konnten wir uns erst nach einer Viertelstunde, als es 6:6 stand. Bis zur Pause kam unser Angriffsspiel immer besser in Fahrt und wir gingen mit 5 Toren und beim Stand von 14:19 in die Pause. Wie im Spiel vor einem Monat hatten wir unsere beste Phase gleich nach der Pause. Bis zur 40. Minute bauten wir den Vorsprung auf 11 Tore aus, vor allem weil wir in der Verteidigung kaum Schwächen hatten. 15:26 hiess jetzt das Zwischenresultat auf der modernen Anzeigetafel. Den Sieg vor Augen beschränkten wir uns nun aufs Verwalten des Vorsprungs. Die letzten 20 Minuten gingen mit 14:8 an die Zürcherinnen, vor allem weil wir in der Verteidigung sündigten, viel zu weit von unseren Gegenspielerinnen standen und daher oft sogar zwei Schritte zu spät kamen. Das Schlussresultat von 29:34 schmeichelt jedoch den Zürcherinnen, der Sieg fiel deutlicher aus als es das Resultat widerspiegelt. Vor einem Monat war GC gefährlicher, und unser Sieg lange ungewiss. Am Samstag waren wir nie in Gefahr, das Spiel zu verlieren, was aber im knappen Schlussresultat nicht richtig zum Ausdruck kommt.
Die ersten Finalrundenpunkte sind im Trockenen, mehr aber nicht. Wenn wir uns an Brühl, dem Mass aller Dinge in unserer Liga, orientieren wollen, müssen wir mehr als eine zusätzliche Schippe ins Feuer werfen, wollen wir bis zum Schluss um den Titel mitreden. Dienst nach Vorschrift genügt nicht. Nun gilt es am kommenden Sonntag gegen Herzogenbuchsee, den gelungenen Start zu bestätigen, oder besser noch, uns zu steigern, denn nachher kommt Brühl zu Besuch. Wäre doch schön, die Rückrunde von der Spitze aus in Angriff nehmen zu können......denn auf einen Fehltritt der St. Gallerinnen gegen GC oder Buchsi dürfen wir nicht hoffen.

