hr2_17_02_25_matchbericht
HC Andelfingen 3 - Athletic 57 14:15 (4:7)
"Das Wesentliche an einem Sieger ist zunächst, dass er nicht der Verlierer war“. Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann und Aphoristiker
Das Vorrundenspiel – bisher einziger Saison Vollerfolg - ging sehr deutlich zu unseren Gunsten aus. Übermut war gleichwohl nicht angesagt. Erinnerten wir uns doch an das Rückspiel der letzten Saison gegen Andelfingen, als wir recht kläglich eingingen … und die wenigen Reservespieler bogen die Spielerbank nicht durch.
Zu Beginn des Spiels ging es sehr einfach, eventuell zu einfach: 2:0, 3:0 und gar 4:0 bis der Gegner das erste Mal den Torhüter bezwingen konnte. Vorne schön heraus kombinierte Angriffe, die Mal für Mal verwertet wurden. Hinten täuscht das zu knappe Resultat, stand doch der Garant dafür zwischen den Torpfosten und nicht an der Torraumlinie. Das 4:7 zur Pause Beweis dafür, dass es im zweiten Viertel nur sehr zögerlich mit dem Toreschiessen weiterging, und wir die ein bis zwei gefährlichsten Gegner im Griff zu halten wussten. Und dann war ja noch einer zwischen den Pfosten!
10:8! Gottlob nicht das Schlussresultat, aber das Score der zweiten Halbzeit. An was lag es? Gut 3 Minuten nach Wiederanpfiff stand es 7:9. Jeder Andelfinger Angriff ein Tor und wir irgendwie neben den Schuhen. In der Verteidigung wieder nach und nach mehr Stabilität; unseren grossen Rückraumspielern gelang als je besser den gefährlichsten Andelfinger (insgesamt 6 Toren; auch schon im 60zigsten) mit grossem Einsatz zu bändigen. Im Angriff kämpften die einen mit dem harzfreien Ball, andere waren auch sonst glücklos im Abschluss.
Dennoch! Gut 3 Minuten vor Spielende ein 3 Tore Vorsprung und erst noch im Ballbesitz. Eigentlich alles im Trockenen. Sauberer Angriffsaufbau, warten bis sich eine klare Gelegenheit ergibt oder der Schiri Zeitspiel anzeigt. Bei einer Mannschaft mit dem sehr jugendlichen Durchschnittsalter von 52 (sic!) kann es vorkommen, dass die Routine fehlt, nach diesem einfachen Rezept den Stiefel ruhig herunter zu spielen.
Die Schlusssirene hatte ein Einsehen, bevor wir richtig in Gefahr gerieten, noch einen Punkt liegen zu lassen!
Urs Füglistaler zum Spiel vom 25. Februar 2017
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