hr2_17_03_11_matchbericht
Athletic 57 – HC Rorbas 25:15 (11:7)
"Der grösste Sieg ist immer der nächste.“ Jorge Sampaoli argentinischer Fussballtrainer (* 13. März 1960 in Casilda, Santa Fe, Argentinien)
Der Kommentar, wir befinden uns in einer eigentlichen Siegesserie (5 Punkte aus 3 Spielen) ist sicher dem Moment und der Freude über das Spiel geschuldet; der (einzelne) Zuschauerkommentar hingegen, dieser Gegner hat einfach geschlagen werden müssen, geringschätzt irgendwie die gezeigte Leistung....
Die Voraussetzungen zum Spiel waren wie immer “durchzogen“: Einer der Edelreservisten abgetaucht (Tauchferien), ein anderer beim familieninternen Duell am Engadiner Marathon und zuletzt musste einer der Stammspieler zwecks Säuglingsbetreuung absagen. Mit 3 Wechselspielern blieb dem Coach dennoch etwas Manövriermasse.
Gewarnt vom Vorrundenspiel, welches knapp mit 27:25 verloren ging, wussten wir, dass wir uns auf eine robuste Mannschaft mit guten Rückraumschützen und einen kräftigen Kreisläufer einstellen mussten. Sicher in der Verteidigung war unsere primäre Devise.
Ja und dann stand es 0:4. Vorne gingen die Schüsse in die Mauer, die Torumrandung oder schlicht zum Goalie. Dann kehrte das Spiel. Komplett! Nach 15 Minuten stand es 4:4 und kurz darauf 6:4. Sowohl hinten wie vorne fassten wir Tritt und schlossen die Halbzeit mit 11:7 ab.
Auch in der Vorrunde führten wir zu Pause, zwar nur mit 1 Tor Vorsprung. Die 4 Tore gaben schon etwas Luft, aber sicher keine Garantie. Klar war, das Spiel gewinnen wir in der Verteidigung.
Rorbas missrieten die ersten beiden Angriffe und bereits war etwas Unruhe in ihrer Mannschaft spürbar. Uns gelang nicht alles aber vieles im Angriff. Deckung und Goalie wehrten resp. hielten was zu halten war. Zur der Mitte der zweiten Halbzeit lagen wir erstmals mit 10 Toren voraus. Unser kleiner Einbruch (quasi „es Iibrüchli“) liessen den Gegner aufkommen, doch nicht näher als bis auf 8 Tore Differenz.
Der Sieg stand nie in Gefahr. In der Schlusshektik behielten wir das bessere Ende für uns und kurz vor dem Schlusspfiff mit dem 7ten Tor des F(l)ügelflitzers (Maurice auch mit 7 Toren erfolgreich) wieder den 10-Tore Vorsprung.
Das Erfolgsmoment war die Verteidigung. Beweis dafür ist, dass der Rorbasser Torschützenkönig kein Feldtor erzielte und sich nur 3 7-Meter gutschreiben lassen konnte. Am gefährlichsten war deren Flügel, der 3Mal buchte. Das mit den Flügeln ist so eine Sache: Scort der Eigene ist es toll; umgekehrt kriegt die Verteidigung Schimpfe ....
Urs Füglistaler zum Spiel vom 11. März 2017

