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Michael und Andreas Hieber machen weiter

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Es war der krönende Abschluss eines stimmungsvollen Ballmania-Abends am Samstag in der Großsporthalle, als nach dem 33:25 gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim Sven Kienhöfer bekannt gab, dass Michael und Andreas Hieber auch in der nächsten Saison Chef- und Co-Trainer bleiben. „Wir sind über diese Entscheidung sehr glücklich“, sagte der Abteilungsleiter, „denn wir wollen mit beiden den Erfolgsweg weiter gehen.“ Die Fans klatschten spontan Beifall.

Eigentlich hatte Michael Hieber sein Amt nach dieser Runde niederlegen wollen, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Doch der Handballsport ist seit Generationen bei den Hiebers wesentlicher Bestandteil des Familienlebens – das „Weitermachen“ ist deshalb nur logisch, ein Hieber gibt angefangene Arbeiten, die das Herz bewegen, nicht auf. Und der 39-jährige Versicherungsfachmann Michael und sein 35-jähriger Bruder Andreas, von Beruf Lehrer, haben beim TSB noch längst nicht „fertig“. Jüngste Spekulationen, Ex-Bundesligaspieler Stefan Klaus, dessen Vertrag bei der SG Lauterstein nicht verlängert wurde, könnte die Hieber-Nachfolge antreten, sind damit nichtig.

„Wir haben uns selbst intensiv hinterfragt und festgestellt, dass in unserem Team noch viel Entwicklungspotenzial steckt. Die Mannschaft stagniert nicht, hält toll zusammen und will jeden Tag besser werden; auch deshalb wollen wir weitermachen“, erklären die Hiebers, die auch „viel Zuspruch von Außen“ erfuhren. Der Vertrag wurde per Handschlag besiegelt: „Ein Jahr Verlängerung ist das beste für beide Seiten, man weiß nie, was kommt“, sagt Michael Hieber, der aber weiß, was er will: „Wir müssen in allen Bereichen professioneller werden, zum Beispiel im Marketing durch Nutzung der neuen Medien in der Sponsorenbetreuung und in der Organisation. Dafür haben wir die Zusage von einigen Mitarbeitern in der Abteilung. Auch das war ausschlaggebend für unsere Entscheidung.“ Der Vertrag gilt im übrigen für die Oberliga wie für die 3. Liga. „Dass der Aufstieg jetzt unser Ziel ist, wollen wir nicht mehr verschweigen“, lässt Andreas Hieber wissen.

Michael und Andreas Hieber sind Ur-Eigengewächse des TSB. Die Großeltern Ruth und Albert „Piepe“ Hieber waren Gmünder Sportlegenden, Vater Jürgen Hieber war Kapitän des TSB beim 25:18 im württembergischenPokalfinale gegen den VfL Pfullingen im Jahr 1985. Michael und Andreas spielten aktiv beim TSB, ehe sie Trainer wurden. Michael Hieber war von 1999 bis 2007 erstmals Coach und führte den TSB von der Kreis- in die Württembergliga. Danach folgten Rolf Kölle und Ralf Rascher auf der Bank. Als Rascher 2011 zurücktrat, sprang Michael Hieber wieder ein. 2014 gelang der Aufstieg in die Oberliga. Seit Sommer 2011 ist Andreas Hieber Co-Trainer.

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