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Jede Partie ist jetzt ein Schlüsselspiel

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Es geht zur TSG Söflingen: Dem TSB Gmünd steht am Sonntag um 17 Uhr eine schwierige, aber dennoch lösbare Aufgabe ins Haus. Ein Sieg ist nicht Pflicht, wäre aber enorm wichtig – erst recht in der jetzigen Situation.

In der Oberliga der Handballer beginnt nämlich so langsam die heiße Phase der Saison. Jetzt kann sich entscheiden, welche Teams in den Schlussspurt des Aufstiegsrennens gehen. Und welche nicht.

Das potenzielle Teilnehmerfeld ist ohnehin bereits ausgedünnt. Tabellenführer Kornwestheim ist (gefühlt) bereits raus, da er nicht mehr einzuholen sein wird. Der Vierte Weinsberg und alle weiteren Verfolger sind ebenfalls (gefühlt) bereits raus, weil sie den großen Rückstand nicht mehr aufholen werden können. Verbleiben drei Teams: Neuhausen (32 Punkte), Herrenberg (30) und der TSB (30).

Jeder Punkt kann entscheiden

So eng, wie es zwischen den drei Teams zugeht, kann jeder Punkt am Ende der Saison entscheidend sein im Kampf um Platz zwei. Zumal der TSB gegen beide Konkurrenten noch spielt. Das ist auch ein Grund, weshalb der TSB am Sonntag unbedingt gewinnen sollte. Eine Woche später ist Herrenberg an der Rems zu Gast – ein Highlight steht an, das besonders spannend wäre, wen der TSB in dieser Partie den Gegner in der Tabelle überholen könnte.

Michael Hieber, der Gmünder Trainer, weiß das natürlich, interessiert sich in der öffentlichen Diskussion aber nicht darüber. „Ich habe es ja bereits gesagt: Von Woche zu Woche, von Spiel zu Spiel. Das zählt. Wir arbeiten auf, was in der Vorwoche gut und schlecht war. Dann konzentrieren wir uns auf die nächste Aufgabe.“ Nur so macht es Sinn. Denn: „Was soll ich jetzt über Herrenberg nachdenken? Wer das tut, darf sich nicht wundern, wenn er in Söflingen verliert.“

Euphorie aber nicht bremsen

Vor der Partie in Söflingen ist der TSB ohnehin gewarnt. Der Zehnte steht ordentlich da, braucht aber noch einige Punkte, um nicht mehr in Abstiegsnöte zu geraten. „Wir wissen schon, dass wir da auf der Hut sein müssen“, sagt Hieber.

Gleichzeitig will und muss Hieber die Euphorie in seinem Team mitnehmen. Nicht nur, weil der Auftritt beim 33:25-Erfolg gegen Heidelsheim souverän war, sondern auch, weil die Mannschaft die Nachricht der Vertragsverlängerung der Hieber-Brüder sehr, sehr positiv aufgenommen hat. „Jeder weiß, wie gut wir mit der Mannschaft klarkommen“, sagt Hieber. „Umso mehr freuen wir uns auf die weitere gemeinsame Saison. Doch nun geht es nicht um die Zukunft, sondern um das Hier und Jetzt.“

Das kann, das soll richtig spannend werden. Vor allem, wenn man in den kommenden Wochen am Ball bleibt. Denn ab sofort ist jedes Spiel ein Schlüsselspiel.

TSB: Fabian, Juhnke – Bächle, Waibel, Fröhlich, L. Waldenmaier, Schwenk, F. Häfner, J. Häfner, M. Häfner, Leinss, J. Waldenmaier, Göth, Schamberger


© Gmünder Tagespost 09.03.2017 14:21

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