Die Kadetten erkämpfen sich den zweiten Sieg
Die Startphase in Spiel zwei gestaltete sich beinahe gleich wie bei der ersten Begegnung. Der BSV Bern ging dank Treffern von Michael Kusio und Levin Wanner rasch mit 2:0 in Führung. Die Kadetten brauchten knapp sechs Spielminuten, bis Patrik Martinovic ein erstes Mal für seine Farben traf. Nur eine Spielminute später stellte Josip Peric auf 2:2. Bis zur 22. Spielminute entwickelte sich ein heisser Playoff-Kampf, in dem keines der beiden Teams einen Vorteil für sich erspielen konnte. Angefeuert von ihren Fans zeigten sich die Berner äusserst gewillt, die Kanterniederlage von Spiel eins vergessen zu machen. Besonders Torhüter Mathieu Seravalli zeigte eine sehr starke Partie und lancierte seine Vorderleute mit seinen starken Paraden. Innert sechs Spielminuten erspielten sich die Berner einen Vorsprung von fünf Toren. Dank zwei Treffern kurz vor dem Seitenwechsel konnten die Kadetten den Rückstand wieder etwas verringern. Mit dem 16:13-Pausenrückstand gingen sie in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gästen rasch, auf 16:16 auszugleichen. Der BSV Bern bäumte sich aber erneut auf und stellte den alten Vorsprung wieder her. Dabei konnten sich die Berner auf die starken Nico Eggimann und Wanner verlassen. Erst in den Schlussminuten ging dem Heimteam die Kraft aus und die Kadetten konnten die Fehler des Gegners zu ihren Gunsten nutzen. Anders als im Spiel 1 mussten diese lange um den Sieg bangen. Dem überragenden Spieler des Abends, Luka Maros, gelang fünf Minuten vor Ende des Spiels der erlösende Führungstreffer für die Orangen. Mit seinen zwölf persönlichen Treffern und vielen übersichtlichen Anspielen zeigte der Captain eine herausragende Leistung und wurde sehr verdient zum Bestplayer der Kadetten gewählt. Mit zwei weiteren Treffern bauten die Kadetten ihre Führung auf plus drei Tore aus. Diese Führung gaben sie nicht mehr preis und holten sich in einem heiss umkämpften Spiel doch noch den Sieg. Luka Maros zeigte sich erleichtert nach Spielschluss: «Es war ein komplett anderes Spiel als in Schaffhausen. Bern hat gekämpft und wir haben weniger unser Tempospiel gemacht. Wir sind froh über den Sieg.» Die Kadetten beeindruckten durch ihre Ruhe, die sie auch in hitzigen Situationen zeigten. Darauf angesprochen ergänzte Captain Maros: «Es ist nur Handball. Morgen ist ein neuer Tag. Ich habe gelernt, dass es Wichtigeres im Leben gibt. Am Schluss kippte das Spiel auf unsere Seite. Bern wird am Samstag sicher noch mehr Härte ins Spiel drei bringen. Darum wird es wichtig sein, dass wir auf uns fokussiert bleiben.»
überragender Captain Luka Maros
Es ist nur Handball. Morgen ist ein neuer Tag. Ich habe gelernt, dass es Wichtigeres im Leben gibt.
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