Starke erste Halbzeit reicht nicht
Die Damen des TSV 1866 Weinsberg mussten sich im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TV Mosbach mit 18:26 geschlagen geben – trotz einer überragenden ersten Halbzeit.
Von Beginn an zeigte Weinsberg eine konzentrierte und engagierte Leistung. In der Abwehr wurde aggressiv gearbeitet, im Angriff geduldig gespielt. Besonders herausragend war jedoch Torhüterin Alina, die mit zahlreichen Paraden glänzte und ihr Team immer wieder im Spiel hielt. Selbst freie Würfe und 7-Meter der Gäste entschärfte sie mehrfach stark und war damit ein entscheidender Rückhalt. So gelang es dem TSV, das Spiel offen zu gestalten und zwischenzeitlich in der 20. Minute sogar mit 8:6 in Führung zu gehen. Die erste Hälfte war geprägt von Tempo, Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit – entsprechend knapp ging es mit 9:10 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch deutlich. Die Gäste stellten ihre Abwehr um und agierten deutlich offensiver, was den Weinsberger Angriff vor große Probleme stellte. Die TSV-Damen fanden kaum noch Lösungen, leisteten sich technische Fehler und verloren zunehmend den Spielfluss. Diese Phase nutzte Mosbach konsequent aus, um sich Tor um Tor abzusetzen.
Auch wenn Weinsberg weiterhin kämpfte und vor allem über Einzelaktionen von Friederike Koch und Laura Dietz noch zu Treffern kam, gelang es nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Den Schlusspunkt setzte Lotta Gehrig mit ihrem Treffer zum 18:26 Endstand.
Da der Rückstand punktetechnisch nicht mehr aufzuholen ist, steht der Abstieg nun endgültig fest. Die verbleibenden beiden Spiele bieten aber die Chance, befreit aufzuspielen, Selbstvertrauen zu tanken und sich im letzten Heimspiel am Samstag um 17:30 Uhr noch einmal bestmöglich zu präsentieren.
Über zahlreiche Unterstützung von den Rängen freut man sich sehr.
Es spielten: Linda Burkhardt, Alina Veigel (TW) – Leona Vollert, Chiara Frischknecht, Lotta Gehrig (1), Claudia Friebe-Ott (2), Sabrina Armbrüster, Melanie Konrad, Sukanya Weiß, Katharina Weippert (1), Friederike Koch (5), Jessica Schüller, Lea Titzmann, Noelle Rennhofer (1), Laura Dietz (8/2)

