Handball-Bundesliga: Füchse-Trainer lobt Teamleistung: "Breite gut genutzt"
Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Magdeburg zeigen sich die Füchse beim Kantersieg gegen Leipzig wieder in Baller-Laune. Auch die zweite Reihe reiht sich nahtlos ein.
Die Füchse Berlin gehen nach dem 39:26-Kantersieg gegen den SC DHfK Leipzig mit jeder Menge Selbstvertrauen in die kommenden Wochen mit dem Pokal-Final4 in Köln. "Wir entwickeln uns in unserem Flow im Rückraum immer weiter. Wir spielen einfach besser als noch vor Weihnachten. Damit bin ich super zufrieden", sagte Trainer Nicolej Krickau.
Kommendes Wochenende geht es beim TBV Lemgo Lippe gegen einen direkten Konkurrenten in der Handball-Bundesliga, eine Woche später folgt das Pokal-Halbfinale gegen die Ostwestfalen. "Das wird fast ein Playoff-Modus", sagte Krickau.
Füchse nutzen Breite des Kaders
Umso mehr freute es den Dänen, dass sich gegen Leipzig sein ganzes Team in Form werfen konnte. Dank der frühen deutlichen Führung durfte auch die zweite Reihe vermehrt ran. "Wir haben unsere Breite gut genutzt. Und das ist nicht selbstverständlich, dass sie diese Qualität reingebracht haben. Nach einer Phase, wo wir viel nur mit den ersten sieben, acht Spielern gespielt haben", sagte Krickau.
Vor allem Torhüter Lasse Ludwig sammelte mit seinen 19 Paraden Punkte. "In der ersten Hälfte war er überragend", sagte Krickau. So wurde der 23-Jährige zum Matchwinner und zeigte, wie wichtig eine Torhüterleistung ist. "Manchmal ist es nur eine Frage der Effektivität. Das macht einen Wahnsinns-Unterschied", sagte der Füchse-Coach.

