HSC Potsdam empfängt den HSV Bernauer Bären mit Spielfreude
22.03.2026
Am Sonntagnachmittag empfingen wir bei bestem Wetter unsere Gegnerinnen aus Bernau. Im Hinspiel noch knapp unterlegen, wollten wir nun den Sieg in Potsdam behalten.
Der Anfang war zäh, obwohl wir uns schöne Torchancen erspielten, trafen wir meist entweder das Metall oder die gegnerische Torhüterin. Hinten kassierten wir im Gegensatz dazu einige Treffer von den Bernauerinnen. Ratlosigkeit und Frust machte sich breit. Hinzu kamen nun auch wieder vermehrte Fehlpässe und Fangfehler, die wiederum dazu führten, dass wir in der 24. Minute bereits mit 10 Toren im Rückstand waren. Kampfgeist war dennoch auf dem Feld zu sehen. Dieser konnte jedoch nicht die Fragezeichen aus unseren Köpfen vertreiben. Mit lediglich 6 eigenen Treffern ging es in die Pause (6:18). In der Besprechung zur Halbzeit versuchte unser Trainer uns wiederaufzubauen, denn laut ihm sah unser Spiel von außen nicht so schlecht aus, wie der Spielstand es vermuten ließ und wir uns auch fühlten. Denn eine Sache war klar, zu verlieren hatten wir eh nichts mehr. Also wurde „Lasst uns doch einfach mal mehr mit Spaß spielen!“ unser Ziel für die zweite Hälfte. Gesagt, getan. Plötzlich standen wir mit einem ganz anderen Mindset auf der Platte und fingen an mit mehr Geduld und Sicherheit zu spielen. Hinzu kamen einige „Schnelle Mitten“, bei denen die Mädels aus Bernau es nicht schnell genug schafften sich wieder zu sortieren und wir so einige dynamische Treffer erzielen konnten. Parallel dazu fingen auch unsere Gegnerinnen an Fehler zu machen, die wir zu unserem Vorteil ausnutzen. Auch in der Abwehr traten wir aggressiver auf und schafften es besser zu verschieben.
Wir harmonierten schlichtweg viel mehrmiteinander. Auch vorne fanden wir nun Lösungen – sei es von außen, aus dem Rückraum, oder durch Konter-Tore. Es fing an richtig Spaß zu machen, weil wir es endlich mal geschafft haben zu zeigen, was wir wirklich können und unseren Gegnern auf Augenhöhe begegneten. Auch nach jedem Ball wurde sich geschmissen – der Kampfgeist war da!
Leider konnten wir unseren Rückstand aus der ersten Hälfte nicht mehr aufholen. Doch diese zweite Halbzeit steht für das Potential, was in uns steckt. Schaut man sich gesondert die zweite Spielhälfte an, haben wir diese mit 17:15 gewonnen. Wir erzielten also fast 3-mal so viele Tore wir noch in der ersten Halbzeit und ließen weniger Gegentore zu! Diesen Positivtrend wollen wir nun als kleinen Mini-Sieg mitnehmen und weiterarbeiten bis wir es schaffen ein ganzes Spiel so zu spielen wie an diesem Tag die zweite Hälfte! Aber eines steht fest, mit diesem Team macht es einfach Spaß!!

