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Aufholjagt kommt zu spät

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Die SVR erwischte in Fellbach einen denkbar schwierigen Start. In der ersten Halbzeit häuften sich Fehlwürfe, und auch die Abwehr fand zunächst keinen Zugriff auf das variable Angriffsspiel der Gastgeber. So geriet man bereits nach zehn Minuten mit 10:5 ins Hintertreffen. Die Unsicherheiten zogen sich durch die gesamte erste Halbzeit, in der Fellbach immer wieder zu einfachen Toren kam. Mit einem deutlichen 23:14 ging es schließlich in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte der SVR jedoch ein anderes Gesicht. Die Mannschaft stabilisierte sich, hielt in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte den Abstand konstant und blieb beim 29:20 in Schlagdistanz. Danach begann die stärkste Phase des Spiels. Mit einer nun deutlich kompakteren Abwehr, mehr Aggressivität im Zweikampf und einem verbesserten Abschluss arbeitete sich die SVR Tor um Tor heran. In der 53. Minute war der Rückstand auf vier Treffer geschmolzen, das Momentum war endgültig auf Seiten der Gäste.

Die Schlussphase wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Die SVR spielte mutig, nutzte seine Chancen konsequenter und brachte Fellbach zunehmend unter Druck. In der 58. Minute gelang sogar der Anschluss zum 37:36, und die Halle spürte, dass hier noch alles möglich war. Doch am Ende fehlten die letzten Körner, um den Ausgleich zu erzwingen. Fellbach nutzte seine Gelegenheit 22 Sekunden vor Schluss und setzte mit dem 38:36 den Schlusspunkt.

Positiv Hervorzuhebend ist, trotz einer durchwachsenen ersten Halbzeit zeigte die SVR große Moral und kämpfte sich beeindruckend zurück ins Spiel. Die Mannschaft gab sich zu keinem Zeitpunkt auf, bewies Charakter und stellte ihre Qualität besonders in der zweiten Hälfte unter Beweis. Auf dieser kämpferischen Leistung lässt sich für die kommenden Aufgaben aufbauen.

SV Remshalden: Alexander Fellmeth (15), Nick-Henri Palmer (9), Jakob Eisenbraun (6), Benedikt Rosner (4), Fabian Schindlbeck (2), Marc-Aurel Baldauf, Felix Koltermann, Pablo Lang, Tim Oßwald, Niklas Pesch, Dominik Rauch, Malte Ritter, Anton Rothwein, Konstantin Schad, Matti Thülly, Nikola Zeitler

Offizielle: Sophie Beuttler, Kevin Hsu, Frank Liebold, Marion Radonic

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