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Handball-EM: DHB-Team kann wohl auf Kiesler setzen – dafür fehlt Fischer

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Im EM-Finale gegen Dänemark müssen wieder zwei deutsche Nationalspieler zuschauen. Dabei trifft es keine Unbekannten. Schock für Bundestrainer Alfred Gíslason vor dem Finale: Gegen die offensivstarken Dänen (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online) kann Justus Fischer nicht mitwirken. Wie der Deutsche Handballbund (DHB) mitgeteilt hat, verpasst der 22-Jährige das Endspiel der Handball-EM kurzfristig aufgrund eines Infekts. Fischer hatte mit einer überragenden Leistung beim 31:28-Sieg der DHB-Auswahl im Halbfinale gegen Kroatien großen Anteil am Einzug ins Endspiel. Sein Ausfall bedeutet eine Schwächung für die deutsche Mannschaft, die sich zum dritten Mal nach 2004 und 2016 zum Europameister krönen will. EM-Finale: Um diese Rekordprämie spielen die deutschen Handballer Derweil kann Abwehrchef Tom Kiesler laut der "Bild"-Zeitung wieder mitwirken. Die vergangenen Tage war der 24-Jährige mit einer Magen-Darm-Erkrankung ausgefallen. Die finale Entscheidung sei erst nach der Aktivierung am Sonntagvormittag gefallen. Zuvor hatte der Gummersbacher das Spiel gegen Frankreich und das Halbfinale gegen Kroatien verpasst. Gíslason bezeichnete Kiesler während der EM als "besten Abwehrspieler des Turniers". Noch am Samstag berichtete der Bundestrainer, dass Kiesler zwei Tage "nur im Bett gelegen" habe und "völlig geschwächt" gewesen sei. Diese beiden Spieler sind gestrichen Dafür verzichtet der Bundestrainer im Endspiel erneut auf Rechtsaußen Mathis Häseler. Für ihn ist es ebenfalls das vierte Mal während des Turniers, dass er nicht dabei ist. Schon im Halbfinale gegen Kroatien fehlte der 23-Jährige. Bundestrainer Gíslason muss vor jeder Partie zwei Spieler aus dem 18-Mann-Kader streichen. Sie sind dennoch bei der Mannschaft, sitzen aber jeweils hinter der Auswechselbank des deutschen Teams.

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