Handball-EM 2026: Deshalb waren Plätze beim DHB- Halbfinale leer
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Das DHB-Team hat den Finaleinzug gegen Kroatien perfekt gemacht (31:28). Reichlich Unterstützung gab es zwar, dennoch waren in der Halle in Herning einige Plätze frei – aus kuriosem Grund. Der Deutsche Handball-Bund (DHB) kann Sonntag im Finale erstmals seit der Europameisterschaft 2016 wieder einen Titel holen. Damals gewannen die sogenannten "Bad Boys" das Finale in Polen gegen Spanien (24:17). Die Mannschaft von Trainer Alfred Gíslason wird damit am Sonntag im Finale (18 Uhr im Liveticker bei t-online) um den Pokal kämpfen. DHB-Team kämpft um Finaleinzug: Ausgerechnet gegen ihn Deutschlands Kapitän Golla: "Er ist das Herzstück der Mannschaft" Während am TV sicher wieder mehrere Millionen Zuschauer einschalteten, ernüchterte der Blick in die Halle im dänischen Herning etwas. Auf den Fernsehbildern war gut erkennbar, dass einige Plätze in den ersten Reihen frei geblieben sind. Zuschauer fehlen offenbar wegen Tageskarten Doch warum war das so? Für gewöhnlich werden beim Handball oft Tagestickets verkauft. Der Käufer erwirbt demnach die Karten für alle Spiele des Tages. Da das Halbfinale zwischen Deutschland und Kroatien jedoch um 17.45 Uhr startete und die dänische Nationalmannschaft das zweite Halbfinale gegen Island erst um 20.30 Uhr spielte, könnte das die Erklärung sein. Viele der dänischen oder isländischen Fans, die Tageskarten haben, waren einfach noch nicht in der Halle. Sie kamen wohl erst zum Spiel der eigenen Nationalmannschaft. Allerdings verzerrten die Bilder im TV. Zwar sind einige Plätze in den ersten Reihen frei. Die gesamte Halle, die so nicht im Fernsehen zu sehen war, war allerdings bereits gut gefüllt. Schätzungsweise blieben bei der deutschen Partie nur wenige Hundert Plätze frei.

