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Handball-EM 2026: So geht es für das DHB-Team jetzt weiter

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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht bei der EM in der Hauptrunde. Dort kommt es jetzt zu echten Kracher-Duellen. Aus Herning berichtet Nils Kögler Mit einem 34:32-Sieg gegen Spanien hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft den Hauptrundeneinzug bei der Europameisterschaft geschafft. Ein historisches erstes Ausscheiden in der Vorrunde einer EM seit Einführung des aktuellen Modus konnte die DHB-Auswahl damit abwenden. Dadurch, dass die deutsche Mannschaft als Gruppenerster zusammen mit dem Gruppenzweiten Spanien in die Hauptrunde einzieht, nimmt sie sogar die zwei Punkte vom Spanien-Sieg mit in die nächste Turnierphase und hat damit eine optimale Ausgangslage. Todesgruppe wartet Die hat die Auswahl von Bundestrainer Alfreð Gíslason allerdings auch bitternötig. Denn schon jetzt ist klar, dass in der Hauptrunde eine echte Todesgruppe auf das Team wartet. In Hauptrundengruppe I trifft die deutsche Mannschaft auf die Erst-und Zweitplatzierten der Vorrundengruppen B und C. Qualifiziert haben sich dort neben Co-Gastgeber Norwegen auch die beiden Handball-Schwergewichte Dänemark und Frankreich. Die Dänen sind Olympiasieger und amtierender Weltmeister. Frankreich tritt bei der EM als Titelverteidiger an. Wer der letzte Hauptrundengegner wird, entscheidet sich am Dienstag zwischen Nordmazedonien und Portugal. Auch in welcher Reihenfolge die Partien stattfinden werden, entscheidet sich erst am Dienstag. Deutschland trifft als Gruppenerster der Gruppe A am Donnerstag zunächst auf den Ersten der Gruppe B. Dort ist Dänemark aktuell in der besten Position. Ein Remis gegen Portugal am Dienstag würde den Gastgebern reichen, um sich Platz eins zu sichern. Deutschland muss ein Schwergewicht ausschalten Das zweite Hauptrundenmatch bestreitet Deutschland dann am kommenden Samstag gegen den Zweiten der Gruppe C. Schon jetzt steht fest, dass das Norwegen sein wird. Es folgt am kommenden Montag das Duell mit dem Zweiten der Gruppe B, also entweder Dänemark, Portugal oder Nordmazedonien. Zum Hauptrundenabschluss geht es für Deutschland dann gegen den Sieger der Gruppe C, also Frankreich. Um ins Halbfinale einzuziehen, muss Deutschland in der Hauptrunde einen der ersten beiden Plätze der Gruppe belegen. Das bedeutet: Die DHB-Auswahl muss mindestens eines der Schwergewichte Dänemark oder Frankreich ausschalten. Sollte das gelingen, hängt der Halbfinalgegner von der Platzierung in der Hauptrunde ab. Als Erster würde Deutschland auf den Zweitplatzierten der Hauptrundengruppe II treffen, als Zweiter entsprechend auf den Erstplatzierten der Hauptrundengruppe II. Die Halbfinals steigen beide am 30. Januar. Keine Reisestrapazen Die Sieger der Halbfinals treffen am 1. Februar im Finale aufeinander, die Verlierer spielen kurz zuvor um Platz drei. Übrigens: Auch wenn Deutschland in der Hauptrunde als Dritter ausscheiden sollte, steht noch ein Spiel auf dem Programm. Die beiden Drittplatzierten der Hauptrundengruppen spielen am Halbfinaltag nämlich um Platz fünf. Die gute Nachricht für das DHB-Team: Reisestrapazen müssen die Spieler so oder so nicht auf sich nehmen. Sowohl die Haupt- als auch die Endrunde finden in Herning statt, wo Deutschland bereits die Vorrunde absolviert hat.

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