SV Espenau – HSG Twistetal II 43:20 (22:10)
SV Espenau – HSG Twistetal II 43:20 (22:10)
Am vergangenen Wochenende empfing der Tabellenführer SV Espenau, die Gäste von der HSG Twistetal II. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass Espenau als klarer Favorit ins Spiel ging. Nicht nur die aktuelle Tabellensituation wies darauf hin. Weiterhin reisten die Gäste aus Twistetal mit nur 10 Spielern, darunter zwei Torhütern an. Glücklicherweise konnten noch zwei Spieler der A-Jugend für dieses Spiel gewonnen werden, sonst hätte noch schlechter ausgesehen. Dahingegen konnte die Heimmannschaft auf eine volle Bank zurückgreifen. Von Beginn an zeigte der SV Espenau eine beeindruckende Abwehrleistung. Der kompakte Mittelblock, bestehend aus großen Spielern, stellte die Angreifer der HSG Twistetal vor erhebliche Herausforderungen. Immer wieder scheiterten die Gäste an der stabilen Defensive, die durch eine hervorragende Zusammenarbeit wenig Lücken zuließ. Dank der starken Abwehrarbeit konnte Espenau zahlreiche Ballgewinne erzielen und in schnelle Gegenangriffe umschalten. Die Gäste aus Twistetal fanden nur selten den Weg zum Tor und mussten sich oft mit Fernwürfen begnügen, die jedoch meist sichere Beute des Torhüters wurden. Der Halbzeitstand von 22:10 spiegelte die klare Überlegenheit der Gastgeber wider. In der zweiten Halbzeit änderte sich an der Dominanz der Gastgeber wenig. Espenau spielte weiterhin konstant gut und konnte immer noch durch schnelle Tempogegenstöße nach übereilten Torabschlüssen erfolgreich Tore erzielen. Das von den Trainern festgelegt Ziel von mindestens 20 Toren konnte zwar grade so erreicht werden. Allerdings waren die Gegentore aufgrund der schwachen Abwehrleistung deutlich mehr als erhofft. Die Gastgeber schafften es ohne Ausnahme von allen Positionen Tore zu erzielen. Daran schuld war sowohl die schlechte Absprache in der Abwehr als auch das passive Verhalten der einzelnen Spieler. So war der Endstand von 43:20 sehr eindeutig. Espenau zeigte mit diesem deutlichen Sieg, warum sie aktuell ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen. Die HSG kann dieses Spiel, bei dem von Beginn an niemand auf Punkte hoffte, nur abhaken und versuchen in den kommenden Spielen, in denen mehr Chancen hat, bessere Leistung zu zeigen.
Tore: V. Löbel 6, Krouhs 5, K. Löbel 4, Fingerhut 2, Köchling 1, Horlebein 1, Engel