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Presseinformation: Abschied von Levi Schwark und Robin Haller

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Als die Handballer des VfL Potsdam Anfang der Woche in die Vorbereitung auf die Zweitliga-Saison gestartet sind, waren zwei Spieler schon nicht mehr dabei. Levi Schwark und Robin Haller haben Ihre Arbeitsverträge mit Wirkung zum 30.06.2022 aufgelöst.

Der 24-jährige Levi Schwark, der bereits mit sieben Jahren im Potsdamer Kirchsteigfeld die Handballschuhe schnürte und alle VfL-Mannschaften durchlaufen hat, spielte schon seit Längerem mit dem Gedanken, den Handball nicht mehr in den Mittelpunkt seines Lebens stellen zu wollen. Seinem Wunsch nach Auflösung des Vertrags kam der Verein schweren Herzens nach. "Ich wollte meine berufliche Entwicklung als Fachinformatiker mehr in den Mittelpunkt stellen, das ist mit der enormen Belastung durch den professionellen Handball nicht möglich", erklärt er seinen Entschluss. Gern erinnert er sich an seinen wohl spektakulärsten Auftritt, als er ausgerechnet bei den starken Mecklenburger Stieren in Schwerin gleich 13 Tore zum berauschenden 34:24-Sieg seines VfL beitragen konnte. Das liegt schon fast zwei Jahre zurück und wäre wohl kaum mehr zu toppen gewesen.

Ebenso trennen sich die Wege von Robin Haller und dem VfL. Der Baden-Württemberger kam vor einem Jahr und sollte als gestandener Spieler für das junge Team des VfL als Leitwolf vorangehen. Auf dem Spielfeld bekam der ehemalige Erstliga-Akteur allerdings wenige Möglichkeiten, dieser Rolle gerecht zu werden. "Ich hoffe aber, dass ich dem einen oder anderen trotzdem etwas mitgeben konnte von meiner Erfahrung", schaut Robin zurück. Mittlerweile hat der Spielmacher eine beeindruckende Zeit von 19 Jahren als Handball-Profi hinter sich gelassen. "Gerne würde ich die 20 Jahre Profi-Handball voll machen. Ich stehe voll im Saft und könnte mir deshalb noch ein weiteres Jahr vorstellen, in dem ich professionell Handball spiele, am liebsten in einem Verein aus den südlicheren Gefilden", lässt der 1,91 Meter große Rückraumschütze mit Regie-Qualitäten auch ein wenig Heimweh durchblicken. Dennoch blickt er gern auf das eine Jahr hier an der Havel zurück: "Ich habe tolle Menschen kennengelernt und durfte einen Aufstieg in einem perfekten Umfeld miterleben." Der VfL wünscht beiden Spielern alles Gute auf ihrem weiteren Weg!

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