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Presseinformation: Ein Heimkehrer für den Rückraum

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Max Beneke verstärkt im nächsten Jahr den VfL Potsdam

Potsdam, 27. Mai 2022 - Seinen starken Zug des linken Armes bekamen die Potsdamer um die Weihnachtszeit zu spüren, als Max Beneke mit den Berliner Füchsen dem VfL im Drittligaspiel gleich zehn Tore ins Netz feuerte. Der gebürtige Greifswalder, der beim HSV Peenetal Loitz die ersten Schritte auf dem Handball-Parkett absolvierte, sorgte seinerzeit entscheidend dafür, dass die schier ungebremst durch die dritte Liga marschierenden Potsdamer wenigstens mal einen Punkt abgeben mussten. Der 1,98 Meter lange und sehr bewegliche Schlaks aus dem Norden tat das seinerzeit mit besonderer Freude, denn seine Zwischenstation auf dem Weg zu den Berliner Füchsen war schließlich die Sportschule in Potsdam, so dass er sich also bei jener Begegnung gegen einige seiner einstigen Weggefährten austobte.

Ab der neuen Saison gehört Max Beneke, gerade 19 Jahre jung geworden, wieder zur Mannschaft des VfL. "Ich freue mich riesig, wieder hier zu sein. Was hier entsteht, sah ich bisher mit etwas Abstand, nun aber bin ich ein Teil des neuen Projekts", betont er fast überschwänglich. Für Max Beneke, der bereits mehrere Spiele für die erste Mannschaft der Füchse in der Bundesliga absolvierte, ist der Schritt nach Potsdam keine Rückstufung. "Im Gegenteil. Bei den Großen durfte ich aushelfen, wenn aus verschiedenen Gründen auf meiner rechten Rückraum-Position Not am Mann war. Darauf war ich stolz, aber in Potsdam bekomme ich nun voraussichtlich die Chance, viel mehr hochkarätige Einsätze in der zweiten Liga zu absolvieren und somit noch mehr gefordert zu werden", sieht er den Wechsel zurück in den Luftschiffhafen eher als nächsten Vorwärtsschritt in seiner Entwicklung, zumal er für die Berliner mit einem Zweitspielrecht weiter auflaufen dürfte.

In Potsdam hatte ich eigentlich ohnehin noch immer einen Koffer stehen. Hier habe ich Freunde aus früheren Jahren, hier kenne ich den Verein und die Führungspersönlichkeiten, hier lerne ich nun wieder bei meinem einstigen Trainer aus Berliner A-Jungendzeiten, Bob Hanning, hier fühle ich mich heimisch und geborgen", lässt Familienmensch Max Beneke einen Einblick in seine Seele zu. 

Dass diese ein wenig zur Ruhe kommen muss, sieht Bob Hanning: „Die Eindrücke der letzten Wochen waren fast ein Stück zu viel für ihn.“ und ergänzt: „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam noch viel Freude haben werden.“ 

Die Freude auf die Zusammenarbeit und etwas Großes ist Max Beneke durchweg anzumerken: "Als ich erfuhr, dass auch noch der einstige Nationalspieler Frank von Behren das Management verstärken wird, war mir endgültig klar: hier entsteht noch mehr und ich kann dabei sein", ergänzt der junge Mann, der am 1. Juni seine letzte Abi-Prüfung absolviert und nun ein Lehramtsstudium für Sport und Geschichte beginnen möchte. Möglichst in Potsdam, denn mit dieser Stadt ist er und seine Greifswalder Familie schon enger verbunden. Das zeigte schon mal der Weihnachtswunsch des Vaters, der das dicke Buch über die Geschichte des Luftschiffhafens auf den Zettel schrieb. Max ließ sich nicht lange bitten und so kann sich nun das ganze Haus Beneke ein Bild von dem Ort machen, der für den flügge gewordenen Spross zum zweiten Mal das zweite Zuhause wird.

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