Nur eine Serie kann halten: VfL besiegt starke Stralsunder
Am heutigen Sonntag trafen im Potsdamer Adlerhorst zwei Teams aufeinander, die im Laufe der Saison mittlerweile auf eine beachtliche Erfolgsbilanz zurückblicken können. Während die Gastgeber vom VfL Potsdam 14 Partien in Folge nicht mehr besiegt wurden, haben sich die Gäste vom Stralsunder HV nach einem holprigen Beginn der Spielzeit besser und besser gefunden (18:10 Pkt./ Platz 4) und sind nun seit neun Spielen ungeschlagen. Doch wie es mit Serien so auf sich hat: Je länger sie andauern, umso so größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann einmal reißen…
Dabei sah es in der ersten Halbzeit zunächst nicht danach aus. Die Adler vom VfL hatten zwar den besseren Start (3:1/ 8.‘, 8:4/ 15.‘), doch der Favoritenschreck von der Ostseeküste erzielte vier Treffer in Folge und hatte beim 8:8 (23.‘) ausgeglichen. Von da an ging es quasi im Gleichschritt bis in die Halbzeitpause, zu deren Beginn der VfL einen knappen 12:11-Vorsprung behauptete.
So eng blieb es auch in Hälfte zwei – bis zu einem Doppelschlag von Tim Freihöfer und Matthes Langhoff, der die erste Fünf-Tore-Führung für den Tabellenführer bedeutete (20:15/ 46.‘). Von da ab fiel es den personell nicht in optimaler Besetzung angereisten Gästen immer schwerer, Potsdams starkes Abwehrbollwerk zu überwinden und den Anschluss zu halten. In Minute 55 erzielte Jungadler Felix Mart aus der A-Jugend des VfL per Strafwurf das 23:16 – der Spielausgang war zu diesem Zeitpunkt für die Norddeutschen unabwendbar. Am Ende sprang für die Handballer von der Havel ein recht deutlicher 26:18-Erfolg heraus – und zumindest ihre Serie hatte gehalten.
Der VfL mit: Lasse Ludwig, Mark Ferjan, Robin Heinis 3, Josip Simic, Jannis Bundschuh 1, Tim Freihöfer 7 (4/6), Marcel Nowak 1, David Cyrill Akakpo 4, Maxim Orlov, Rolando Urios Gozalez 3, Nils Fuhrmann, Erik Westphal, Felix Mart 1 (1/1), Robin Haller, Matthes Langhoff 3, Levi Schwark 3

