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Zu viele Fehler: VfL unterliegt im Spitzenspiel

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Der heutige Sonntagnachmittag ist ein Novum in der Potsdamer Handballgeschichte: Corona-bedingt entschieden sich die VfL-Verantwortlichen, das Spitzenspiel in der Dritten Bundesliga gegen den HC Empor Rostock vor leeren Rängen auszutragen. Dabei tat Potsdams Orga-Team mit Licht, LED-Banden, Sound und vor allem in Person von Hallensprecher Michael Bernatek alles, um so etwas wie Heimspielatmosphäre zu schaffen. Dennoch war es an den Teams, mehr zu leisten, um auf das nötige emotionale Level zu kommen. Auf das sportlich erfolgreichere Niveau kamen leider die Gäste von der Küste, die die sechzig Spielminuten dominierten, unentwegt in Führung lagen und am Ende verdient mit 27:24 (13:12) gewannen.

Die beiden offensiv-aggressiven Abwehrreihen prägten die Partie, in der bis zur zehnten Spielminute fünf der sechs Treffer in Überzahlsituationen bzw. durch Strafwürfe fielen (2:4). Es war im weiteren Spielverlauf an den Gästen, mutiger aufzutreten und mit sechs Toren im Tempospiel mit 10:6 in Front zu gehen (22.‘). Zudem hatte Empor-Keeper Leon Mehler bis dahin bereits fünf Paraden zu verbuchen.

Auch nach Wiederanwurf zeigte sich Empor eingespielt, diszipliniert und mit umfangreichem taktischem Repertoire. Das Wesen des Spiels hatte sich ebenso kaum verändert: Der VfL machte nach ausgeglichenem Beginn zu viele Fehler im Spielaufbau und vergab zu viele gute Chancen (15:16/36.’; 16:18/41.’; 16:19/42‘.). 

Mitte der zweiten Hälfte führte der aktuelle Tabellenführer wieder mit fünf Treffern (17:22). Den Potsdamern gelang es bei allem Einsatz nicht, die Partie zu drehen 22:25 (55.‘). So gehen die Handballer von der Havel mit einer 24:27-Niederlage in die nun folgende Zwangspause, von der niemand weiß, wie lang sie wirklich andauern wird.

Für den VfL spielten und trafen: Jan Jochens, Fabian Pellegrini, Caspar Jacques 3, Josip Simic 2, Kevin Struck, Josip Simic, Christian Schwarz, Yannik Münchberger 4 (2/3), Matti Spengler 2, Norman Flödl, Moritz Ende 4, Cyrill Akakpo 3, Nuno Rebelo, Jardel Suana, Rolando Urios 1, Karl Roosna 6 (5/6), Levi Schwark 1. Foto: Julius Frick 

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