Starkes Spiel - verdienter Lohn
Zum zweiten Heimspiel binnen einer Woche empfingen unsere Adler vom VfL heute mit dem TSV Altenholz einen guten alten Bekannten. Die Norddeutschen hatten in den Aufeinandertreffen der vergangenen Jahre öfter die Oberhand behalten als unsere Jungs. So war es nicht unbedingt völlig überraschend, dass die Norddeutschen von Anfang an das Heft des Handelns in die Hand nahmen und mehrere Male mit 3 Toren Differenz führten (1:4, 4:7, 9:12). Trotz des Rückstandes blieben unsere Jungs um Kapitän Yannik Münchberger ihrem Matchplan treu und Josip Simic sorgte mit dem direkt verwandelten Freiwurf für den 12:13-Anschluss und ein positives Gefühl.
Und wirklich: Mit breiter Brust kehrten die Adler aufs Parkett zurück und schafften in Person Münchbergers beim 15:14 erstmals in Führung zu gehen (36. Minute). Und diese gaben die Hausherren vollkommen souverän nicht mehr ab. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff stellte Kreisläufer Norman Flödl auf 20:16, nötigte Gästecoach André Lohrbach zu einer Auszeit und sorgte für die Vorentscheidung. Letztlich gewann die Sieben von VfL-Trainer Daniel Deutsch hochverdient dank einer konzentrierten Leistung mit 27:23 und hat gezeigt, dass sie auch „Große“ schlagen kann. Aus einer starken Mannschaftsleistung ragte der neunfache Torschütze Münchberger und Keeper Fabian Pellegrini heraus. Gemeinsam mit einem starken Defensivverbund gestattete er den Gästen zwischen Minute 29 und 49 lediglich 3 Gegentreffer und leitete so die Trendwende innerhalb der Begegnung mit ein.
Für das Auswärtsspiel beim befreundeten Kooperationspartner Füchse Berlin II am kommenden Freitagabend haben sich unsere Jungs nach dieser Vorstellung ganz sicher eine große Schar Fans verdient. Also: Auf ein Neues, auf in den Fuchsbau!
Für die Adler spielten und trafen: Jan Jochens (TW), Fabian Pellegrini (TW), Caspar Jacques, Josip Simic 1, Christian Schwarz 2, Robin Huntz 3, Yannik Münchberger 9/4, Joe Boede, Matti Spengler 3, Norman Flödl 3, Moritz Ende, Philipp Jochimsen 3, Gabriel Gegerfelt 3, Levi Schwark. Foto: Julius Frick

