Ab jetzt wird für den Ligaerhalt gespielt
NLB-Handball. Am Sonntag startet der TV Solothurn in die Rückrunde zur Handballmeisterschaft. Mit dem bisherigen Abschneiden kann der Verein bei Weitem nicht zufrieden sein. Anstatt vorne mitzuspielen, befindet sich der TVS im Abstiegskampf. Und mit Chênois ist gleich im ersten Spiel nach der Winterpause ein direkter Konkurrent zu Gast.
«Wir spielen gegen den Transfersieger», sagte ein gegnerischer Trainer ganz zu Beginn der Saison, als sein Team im CIS gegen den TV Solothurn antrat. Natürlich sollte diese Aussage vor dem Spiel etwas Druck von seiner Mannschaft nehmen. Dennoch war das Statement nicht grundlegend falsch. Nach drei erfolgreichen Spielzeiten haben zwar die zwei besten Torschützen Oli Räz und Sven Schafroth den Verein verlassen. Doch die Verantwortlichen des TV Solothurn, allen voran Sportchef Patrick Christen, schafften es, diese gewichtigen Abgänge zu kompensieren.
Mit Amer Zildzic und Roland Szabo konnten zwei erfahrene und enorm starke NLB-Spieler an den Jurasüdfuss geholt werden. Mit dem jungen Basli Zeltner, einem Eigengewächs, das in der Elite des BSV Bern den letzten Schliff erhielt, und mit fünf weiteren Jungtalenten von NLA-Vereinen, die kurz vor dem Sprung in die höchste Liga stehen, schien Solothurn sogar noch besser aufgestellt als im Vorjahr.

