Sonntagsfrühstück bei ...
...Fabian Pellegrini und Philipp Jochimsen
An einem Sonntagspieltag klingelt bei uns um ca. 9:30 Uhr der Wecker. Nach zweimal umdrehen wird aufgestanden, sich frisch gemacht und das Frühstück vorbereitet. Was bei Robin der Knoblauch ist, der nie fehlen darf, ist bei mir der Käse und bei Philipp gepflegtes Zwiebelmett. Der Käse weckt auf, gibt gut Energie und schmeckt natürlich 1A. Mett hat den Vorteil, dass man zwischen den Zähnen immer noch genügend findet, wenn der kleine Hunger zwischendurch kommt. Neben der wichtigsten Mahlzeit am Tag reden wir auch sehr viel über den kommenden Gegner sowie unsere Verfassung, so dass auch der Fokus schon aufs Spiel gelegt wird. Apropos Fokus, nach dem Frühstück steht das Wurfbildstudium an.
Jeder einzelne Gegenspieler wird angeschaut und sein Wurfverhalten genau analysiert. Studiert werden auch die ausgefallenen Bewegungen der gegnerischen Torhüter. Bald geht’s nun ans Tasche packen, das mit guter Schweizer Musik, deutschem Rap, Fansongs vom Schweizer ICE Hockey (Kloten), Fussball (FC Basel) und der lyrisch sehr anspruchsvollen Tormusik des HSV (Hamburg) von Scooter begleitet wird. Das ist schon der erste Heißmacher auf unser Spiel.
Ein kurzes Telefonat mit unseren Liebsten in der Heimat zwischendurch darf nicht fehlen. Und dann machen wir uns auch schon auf den Weg, um zusammen mit ein paar Mannschaftskameraden Mittag zu essen und in die Halle zu gehen, in der wir richtig für Stimmung sorgen möchten! In diesem Sinne Potsdam BUMAYE! Oder mein ganz persönlicher Heißmacher aus einem sehr guten Film, in dem es um Hobbits und einen Ring geht und die Reiter aus Rohan zur Hilfe eilen: "Auf, auf, ihr Reiter Théodens. Speer wird zerschellen, Schild zersplittern, ein Schwerttag, ein Bluttag, ehe die Sonne steigt. Reitet, reitet nun, reitet zur Vernichtung und zum Ende der Welt. TOOOOOOOD!"

