Flensburg strauchelt nach beeindruckender Hinrunde. Die Rhein-Neckar Löwen dagegen verlieren kein Spiel mehr – und werden nun vorzeitig Meister der Handball-Bundesliga.
Es war unwiderstehlicher Handball, den seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit bot – und Trainer Nikolaj Jacobsen wirkte am Spielfeldrand, als könne er diese Galavorstellung seiner Rhein-Neckar Löwen wirklich genießen. Vollgepumpt mit Zuversicht, strotzend vor mentaler Stärke stürmten die Mannheimer am Mittwochabend zum zweiten deutschen Meistertitel nacheinander und verzückten die Fans in der ausverkauften Arena.
Es war zugleich eine Demontage für den THW Kiel; der Rekordmeister erlebte entfesselte Löwen, die nach dem am Sonntagnachmittag auch mit Glück erkämpften Sieg in Flensburg nun das zweite Topteam besiegten – und wie: 28:19 hieß es am Ende für den neuen, alten Titelträger. „Wir brauchten zwei, drei Extraprozente, um diese beiden Spiele zu gewinnen, das haben wir geschafft, und jetzt sind wir Meister. Großartig“, sagte Jacobsen.
Von der 50. Minute an war es kein Topspiel mehr, sondern eine Meisterparty in Gelb und Schwarz. Weil die SG Flensburg-Handewitt zuvor müde und nervenschwach in Göppingen verlor, durften die Löwen schon am 32. Spieltag jubeln und sich über einen unerwarteten Titel freuen, war doch die breit aufgestellte SG als großer Favorit in diese Saison gestartet. Flensburg aber strauchelte nach beeindruckender Vorrunde Mal um Mal, während die Löwen sich in einen Rausch spielten und in der Rückrunde kein Spiel mehr verloren. Fünf Punkte mehr als Flensburg haben sie nun zwei Runden vor Schluss. Der Rest der Spielzeit mit den Partien in Wetzlar und gegen Melsungen wird zur doppelten Feierstunde.
Großartig, wie der Däne Jacobsen in seinem dritten Jahr bei den Löwen diesem zuvor so verzagten Team Siegeswillen eingeimpft hat. Unbeeindruckt vom Ausscheiden in der Champions League und dem DHB-Pokal ließen die Löwen seit April keinen Millimeter nach und konnten im Rahmen einer funktionierenden Mannschaft auf zwei Akteure vertrauen: Spielmacher Andy Schmid ist auch in dieser Saison bester Offensivspieler der Liga, Torwart Mikael Appelgren trumpfte gerade in Flensburg und gegen Kiel auf. Schmid, ein immer fairer und allürenfreier Schweizer, zauberte am Mittwochabend wieder feinsten Handball aufs Parkett. „Jetzt stehen wir schon wieder hier als Meister – unglaublich“, sagte er.
Es war zugleich eine Demontage für den THW Kiel; der Rekordmeister erlebte entfesselte Löwen, die nach dem am Sonntagnachmittag auch mit Glück erkämpften Sieg in Flensburg nun das zweite Topteam besiegten – und wie: 28:19 hieß es am Ende für den neuen, alten Titelträger. „Wir brauchten zwei, drei Extraprozente, um diese beiden Spiele zu gewinnen, das haben wir geschafft, und jetzt sind wir Meister. Großartig“, sagte Jacobsen.
Von der 50. Minute an war es kein Topspiel mehr, sondern eine Meisterparty in Gelb und Schwarz. Weil die SG Flensburg-Handewitt zuvor müde und nervenschwach in Göppingen verlor, durften die Löwen schon am 32. Spieltag jubeln und sich über einen unerwarteten Titel freuen, war doch die breit aufgestellte SG als großer Favorit in diese Saison gestartet. Flensburg aber strauchelte nach beeindruckender Vorrunde Mal um Mal, während die Löwen sich in einen Rausch spielten und in der Rückrunde kein Spiel mehr verloren. Fünf Punkte mehr als Flensburg haben sie nun zwei Runden vor Schluss. Der Rest der Spielzeit mit den Partien in Wetzlar und gegen Melsungen wird zur doppelten Feierstunde.
Großartig, wie der Däne Jacobsen in seinem dritten Jahr bei den Löwen diesem zuvor so verzagten Team Siegeswillen eingeimpft hat. Unbeeindruckt vom Ausscheiden in der Champions League und dem DHB-Pokal ließen die Löwen seit April keinen Millimeter nach und konnten im Rahmen einer funktionierenden Mannschaft auf zwei Akteure vertrauen: Spielmacher Andy Schmid ist auch in dieser Saison bester Offensivspieler der Liga, Torwart Mikael Appelgren trumpfte gerade in Flensburg und gegen Kiel auf. Schmid, ein immer fairer und allürenfreier Schweizer, zauberte am Mittwochabend wieder feinsten Handball aufs Parkett. „Jetzt stehen wir schon wieder hier als Meister – unglaublich“, sagte er.

