Eintracht steigt trotz Last-Minute-Punkt in die 3. Liga ab
Am 35. Spieltag und genau ein Jahr nach dem Zweitligaaufstieg bei der Relegation in Hagen steigt Eintracht Hildesheim nach einem 25:25-Unentschieden gegen die HG Saarlouis wieder in die 3. Liga ab. Im vorletzten Heimspiel gegen den schon sicheren Absteiger aus dem Saarland waren die Ausfälle im Eintracht-Team im Verlauf der Partie deutlich zu spüren. Vor allem Kapitän Robin John fehlte als Gestalter im Angriffsspiel. Doch die Hildesheimer machten sich vor allem in zweiten Durchgang mit einer Vielzahl von technischen Fehlern das Leben selbst schwer und brachten sich so um einen möglichen Sieg. Dennoch war die Energieleistung in der Schlussphase beachtlich, denn Eintracht drehte einen 21:25-Rückstand Sekunden vor dem Ende in ein 25:25-Unentschieden. "Auch wenn wir heute handballerisch durch die vielen Ausfälle einige Schwächen gezeigt haben, hat die Mannschaft großen Charakter und Einsatz gezeigt" sagte Trainer Gerald Oberbeck nach dem Spiel. Dennoch war der eine Punkt zu wenig, um eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

