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Sportschule Potsdam gewinnt Landesausscheid der WK 3 für JtfO

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Der gestrige Dienstag war für den Jahrgang 2003 und jünger (WK3) kein ganz normaler Schultag. Der Landesentscheid zur Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin, Jugend trainiert für Olympia (JtfO) stand in der Lausitzarena in Cottbus an.

Früh um 7:30 Uhr startete der Bus gen Cottbus. An Bord die 11 nominierten Spieler (mehr lassen die Richtlinien nicht zu), die beiden Trainer und Schüler der siebten Klasse. Der Rest der Jungs (in dem Fall dann Fans) wurde von Elternteilen der achten Klasse nachgefahren.

Gespielt wurde in zwei Gruppen. Eine vierer Gruppe (2x 10 Minuten) und eine dreier Gruppe (2x 15 Minuten). Potsdam war in der dreier Gruppe.

In der Vorrunde ging es, sagen wir mal, in einem nicht fordernden Programm gegen die Schulen aus Rangsdorf und Templin. Alles andere, auf Grund der Trainingsvoraussetzungen, als deutliche Siege waren nicht zu erwarten. So kam es auch. Gegen Rangsdorf 26:7 (13:2) und gegen Templin 35:3 (18:0) gewonnen.

Halbfinale gegen Erkner, Spielzeit 2x 10 Minuten. Auch hier setzte sich die Sportschule erwartungsgemäß durch. So stand nach dem Halbzeitergebnis von 9:2 nach Ende der 20 Minuten ein 17:7 auf der Anzeigentafel. Da sich die Sportschüler aus Cottbus ebenfalls schadlos hielten hieß das Finale (erwartet) Cottbus gegen Potsdam.

Die Spielzeit im Finale (14:45 Uhr) war auf 2x 15 Minuten angesetzt. Die Mannschaften erwärmten sich und die beiden Fanblöcke gaben spätestens mit Anpfiff alles.

In der ersten Hälfte konnte sich in einem schnell geführten Spiel keiner der Teams absetzten. So wechselte die Führung bis zum 4:4 ständig. Erstmals auf 2 Tore konnte sich Potsdam beim 6:4 absetzen, was in der kurzen Spielzeit wichtig war. Cottbus verkürzte beim 6:7, doch Potsdams Antwort ließ nicht lange warten und es stand zur Halbzeit 9:6 für Potsdam. Cottbus musste kommen. Dies eröffnete der starken Deckung von Potsdam immer wieder Konterchancen. Wurden diese nicht genutzt, dann kam es über einen klugen Spielaufbau zum Torabschluss. Spätestens beim 15:10, zwei Minuten vor dem Ende war die Entscheidung gefallen. Endstand 16:10. Potsdam gewinnt den Landesentscheid und qualifiziert sich damit für das Bundesfinale, JtfO, in Berlin.

Fazit:

Eine sich ziehender Tag bis zum Finale. Das Finale: schnell, aggressiv aber nicht grob unfair, tolle Aktionen, Dramatik, mit dem verdient besseren Ende für Potsdam. Unterstützt von zwei Fanlagern, die beide ebenfalls Finalcharakter bewiesen. Eigenes Team unterstützt, keine beleidigenden Äußerungen in das gegnerische Lager. So soll es sein. Auf der Rückfahrt sollen im Potsdamer Bus nur glückliche Gesichter gesessen haben.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin …

Potsdam Bumaye

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