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Wahl "Sportler des Jahres 2017" - Kritik erlaubt?

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Irgendwie habe ich so meine Probleme mit den Sportlern des Jahres 2017. Eine Ausnahme: Die Mannschaft des Jahre, da bin ich schon zufrieden, wenn es keine Fußballmannschaft ist, wie dieses Jahr. Das Handballer bzw. Handball-Mannschaften es nach ganz oben schaffen, ist möglich, aber nur bei "höchsten Weihen". Das wissen die Forum-Mitglieder zur genüge. So dass man aus dieser Sicht nicht "wettern" kann. Obwohl ich ein Wintersport-Fan bin, sehe ich diese Wahl kritisch, in Oberhof zum Biathlon bin ich als Thüringer in der Regel selbstverständlich vor Ort. Mein Ansatz der Kritik: Anzahl der Titel bei einer WM gibt den Ausschlag. Da haben aber die Juroren eines nicht berücksichtigt, dass im Wintersport, u. a. wegen des erheblichen organisatorischen Aufwandes das Programm "künstlich aufgebläht" wurde. So konnte der Speerwerfer Johannes Vetter (welcher mein persönlicher Favorit war) es ja gar nicht schaffen "Sportler des Jahres" zu werden. Im Speerwerfen gibt es nur eine Möglichkeit eine Medaille zu gewinnen, es gibt nicht mit noch Disziplinen "Kurz-Speer", "Speerwurf gegen den Wind", "Speerwurf mit den Wind", "Speerwurf mit verschobenen Schwerpunkt über 50 %", usw., ich habe mit Speerwurf-Varianten übertrieben, das war auch gewollt. Auch in der Nordischen Kombination ist die Vielfalt an neuen Formaten mehr unsinnig, denn es handelt sich doch explizit nicht um andere Disziplinen, es sind in der Regel die gleichen Athleten vorn. Auch wurde nicht berücksichtigt in wieviel Ländern eine Sportart betrieben wird. Für mich ist die "Nichtwahl von Johannes Vetter" doch ein kleiner Skandal. Einer Verneigung vor dem Quoten bringenden Wintersport.

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