Schafft der TV Solothurn die Wende?
Handball NLB: Die erste Hälfte der Meisterschaft geht in die Endphase. Noch vier Spiele stehen für den TV Solothurn in der Vorrunde an. Nach zwei Niederlagen und viel Verletzungspech wartet am kommenden Samstag der nächste dicke Brocken.
Nicolo Moggi, Mathias Blaser, Lukas Rohr, Sven Schafroth, Dario Lüthi, Alain Blaser. Die Abwesenheits-Liste des TV Solothurn ist lang. Allein im letzten Spiel gegen Möhlin kamen drei Namen dazu. Grosse Sorgen für den TVS-Trainer Marco Kurth: «Wir hatten grosses Pech. Die meisten Spieler haben sich durch Fremdeinwirkung verletzt. Das passiert in einer Kontakt-Sportart wie Handball und damit müssen wir jetzt umgehen.» Es bringe nichts, mit dem Schicksal zu hadern, es gelte nun für den Rest der Mannschaft, die bestmögliche Leistung abzurufen. Durch die Ausfälle sieht Marco Kurth sein Team aber in der Aussenseiterrolle. «Die Lakers gehören zu den Kandidaten für die vorderen Tabellenplätze», so Kurth, der seinem Team trotz der schwierigen Ausgangslage durchaus intakte Siegchancen attestiert.
Verstärkungen aus Partnervereinen
Der Schlüssel dazu liegt in der Defensive. Der TV Solothurn benötigt ein weiteres Mal eine sichere Verteidigung und eine gute Torwartleistung, wie dies bisher jeweils der Fall war. Steigern müssen sich die Jungs von Kurth aber sicherlich im Abschluss. Vor allem muss das Team die Quote bei den vielen freien Würfen und sogenannten 100-prozentigen Chancen merklich verbessern. Denn sollte man mit dem verletzungsbedingt kleineren Kader konstant einem Rückstand hinterherrennen müssen, so wird die Aufgabe enorm schwierig.

