SPL2: Nicht in die Gänge gekommen
(Laura Baumann) Die zweite Mannschaft des LK Zug gastierte am vergangenen Samstag bei der SG Yverdon&Crissier. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften endete mit einem Unentschieden. Die Zugerinnen waren gewillt dieses Mal als Siegerinnen vom Platz zu gehen. So sollte es aber nicht sein, da der LK Zug mit einer 23:19 Niederlage die Heimreide antreten musste.
Doch von vorne weg: Nach einem gemütlichen Essenshalt in Murten wollte sich die Mannschaft auf die Weiterreise begeben, als die Kupplung des Busses plötzlich den Geist aufgab. Glücklicherweise war in der Nähe des Restaurants eine Garage, die noch einen Bus zur Verfügung hatte. Die Zugerinnen trafen wegen der Büsslipanne etwas später als geplant in Crissier ein. Nichtsdestrotz wollte man sich davon nicht beirren lassen. Dies war jedoch nicht der Fall. Die turbulente Anfahrt schien Spuren bei den Spielerinnen hinterlassen zu haben. Dem LK Zug gelang der Start ins Spiel überhaupt nicht und lag bereits nach kurzer Zeit mit 5:1 im Hintertreffen. Das erste Tor, das nicht durch einen Penalty verwertet wurde, fiel seitens Zug erst nach sage und schreibe 15 Minuten. Mit der Zeit fand aber die Gastmannschat etwas besser ins Spiel und kam dank einer guten, agressiven Deckung bis zur Pause auf zwei Tore heran.
Die Zugerinnen waren sich bewusst, dass die Angriffsleistung nach dem Pausentee deutlich besser sein musste. Schritt für Schritt wollten die Spielerinnen aufholen und in Führung gehen. So sah es nach der Pause dann auch aus. In der 34. Minute fiel der Ausgleich zum 12:12. Danach ging es leider bereits wieder bergab. Vorne wurde zu ungedulig und hektisch gespielt. Abschlüsse aus schlechten Positionen und unpräzise Würfe führten zu einem zwischenzeitlichen Resultat von 17:13 zugunsten der SG Yverdon&Crissier. In einem Team Time-Out wurde den Spielerinnen klar gemacht, dass in der Offensive bessere Chancen herausgespielt werden müssen und mehr Druck aufs Tor kommen musste. Die Ansage des Coach konnte nicht in die Tat umgesetzt wurden. Keine der Spielerinnen übernahm Verantwortung, sondern verstrickte sich in irgendwelche Einzelaktionen, wodurch auch der Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde. Schlussendlich resultierte ein Resultat von 23:19 zu Gunsten der SG Yverdon&Crissier. Insgesamt kann man sagen, dass die defensive Leistung in Ordnung war. Im Angriff ist jedoch noch viel Luft nach oben.
Am Samstag, 11.11. treffen die Zugerinnen zu Hause auf den HSG Leimental, gegen den man vergangenen Donnerstag mit einer 27:40 Niederlage aus dem Cup ausschied. Die Mannschaft ist sich bewusst, dass es eine Leistungssteigerung braucht, um den Leader der SPL2 zu schlagen und wird alles daran setzen, um dies zu schaffen.

