Wachau-Express fuhr im Fotofinish als Sieger über die Ziellinie
Nächstes Happy-End für den Moser Medical UHK Krems. In einer packenden Schlussphase rettete die Youngster-Truppe von Trainer Ibish Thaqi nach starker erster Spielhälfte einen hauchdünnen 29:28-Erfolg über die Ziellinie. Ausgerechnet Sebastian Feichtinger, über dessen Sperre noch nicht entschieden wird, traf zum alles erlösendem 29:27 in der letzten Minute, ehe Bregenz mit dem Anschlusstor nur noch für Resultatkosmetik sorgen konnte.
Video-Link - Fabian Posch ist schneller & cleverer als alle anderen!
Video Link - Kikanovic: Das beidbeinige Ungetüm hat wieder zugeschlagen
Video Link - Deifl ist wieder der 7-Meter-Zauberer
Mit den verletzungsbedingten Ausfällen von Kapitän Tobias Schopf und Routinier Vlatko Mitkov mussten die Kremser schon vor dem Anpfiff zwei bittere Pillen schlucken. Die „Rot-Gelben“ nahmen den Schwung vom Heimkrimi gegen Schwaz aber nahtlos in die Partie gegen die Vorarlberger mit. Die Kremser Youngsters zeigten sich vor allem im Abschluss effektiver als ihre Kontrahenten und hatten zudem in Gregory Musel noch einen sicheren Rückhalt.
Das Team von Jörg Lützelberger hingegen ließ in der Offensive mehrere Hochkaräter aus. Auch Stammtorhüter Goran Aleksic verließ nach einer Viertelstunde beim Stand von 10:7 für die Gastgeber frustriert sein Gehäuse und machte Ralf Patrick Häusle Platz. Die Moser-Boys waren in der Folge auch weiter die tonangebende Mannschaft und gingen mit einem beruhigenden Fünf-Tore-Polster in die Kabinen. Der kurioseste Treffer des Spiels: ein Eigentor von Norbert Visy, der einen Outball verhindern wollte und das Spielgerät per Rückhand vorbei an Musel zum achten Bregenzer Treffer (11:8) ins eigene Tor bugsierte.
Die Gäste kamen nach der Halbzeitpause voll motiviert aus der Kabine. Bis zur 45. Minuten hielten sich die Heimischen den Gegner noch gekonnt vom Leib (23:19), ehe schön langsam Kräfte und Konzentration schwanden. Bregenz holte ein Tor nach dem anderen auf und ging durch einen Schnabl-Treffer (25:26) erstmals auf Tuchfühlung mit den Wachauern. Als der Torschütze kurz darauf für zwei Minuten vom Feld musste, durften die Thaqi-Schützlinge durchatmen. Den Sack machten die Gastgeber aber nicht zu. Wassel (26:27) und Luka Kikanovic (27:28) ließen die Truppe aus dem Ländle im Finish sogar mit einem Punktegewinn spekulieren. Diese Hoffnungen machten Neuzugang Jakob Jochmann (Tor zum 28:26) und ausgerechnet Sebastian Feichtinger, der Spieler mit der „Schonfrist, zunichte.
Ibish Thaqi, Trainer Moser Medical UHK Krems: „Es war nicht so dramatisch wie gegen Tirol. Im Finish ist uns schon etwas die Luft ausgegangen, die Mannschaft hat es aber durchgezogen. Bei vier Siegen aus fünf Partien kann ich nur stolz auf meine Mannschaft sein.“
Sebastian Feichtinger, Moser Medical UHK Krems: „Bregenz ist eine starke Truppe. Es war von Anfang an klar, dass es eine knappe Angelegenheit wird. Zum Ende hin wurde es noch sehr eng, aber wir haben zurückgeschlagen. Alles, was zählt, sind die zwei Punkte vor heimischem Publikum.“
Matthias Günther, Bregenz Handball: „In der ersten Halbzeit ließ vor allem unsere Abwehrleistung in allen Belangen zu wünschen übrig. Nach dem Wechsel lief es dann bedeutend besser. Am Ende waren wir sogar nahe dran an einem Punktegewinn. Da fehlte unseren jungen Spielern manchmal die Kaltblütigkeit im Abschluss.“
Luka Kikanovic, Bregenz Handball: „In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, aber zum Schluss hat uns das nötige Glück gefehlt.“
5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018
Moser Medical UHK Krems vs. Bregenz Handball 29:28 (19:14)
Freitag, 29. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
Spielprotokoll
Werfer Moser Medical UHK Krems: Sebastian Feichtinger (9), Fabian Posch (8), Jakob Jochmann (7), Norbert Visy (3), Gunnar Prokop (1), David Nigg (1)
Werfer Bregenz Handball: Luka Kikanovic (6), Florian Mohr (4), Alexander Wassel (4), Bojan Beljanski (3), Lukas Frühstück (2), Povilas Babarskas (2), Dominik Bammer (2), Nico Schnabl (2), Roman Chychykalo (2), Marian Klopcic (1)
Video-Link - Fabian Posch ist schneller & cleverer als alle anderen!
Video Link - Kikanovic: Das beidbeinige Ungetüm hat wieder zugeschlagen
Video Link - Deifl ist wieder der 7-Meter-Zauberer
Mit den verletzungsbedingten Ausfällen von Kapitän Tobias Schopf und Routinier Vlatko Mitkov mussten die Kremser schon vor dem Anpfiff zwei bittere Pillen schlucken. Die „Rot-Gelben“ nahmen den Schwung vom Heimkrimi gegen Schwaz aber nahtlos in die Partie gegen die Vorarlberger mit. Die Kremser Youngsters zeigten sich vor allem im Abschluss effektiver als ihre Kontrahenten und hatten zudem in Gregory Musel noch einen sicheren Rückhalt.
Das Team von Jörg Lützelberger hingegen ließ in der Offensive mehrere Hochkaräter aus. Auch Stammtorhüter Goran Aleksic verließ nach einer Viertelstunde beim Stand von 10:7 für die Gastgeber frustriert sein Gehäuse und machte Ralf Patrick Häusle Platz. Die Moser-Boys waren in der Folge auch weiter die tonangebende Mannschaft und gingen mit einem beruhigenden Fünf-Tore-Polster in die Kabinen. Der kurioseste Treffer des Spiels: ein Eigentor von Norbert Visy, der einen Outball verhindern wollte und das Spielgerät per Rückhand vorbei an Musel zum achten Bregenzer Treffer (11:8) ins eigene Tor bugsierte.
Die Gäste kamen nach der Halbzeitpause voll motiviert aus der Kabine. Bis zur 45. Minuten hielten sich die Heimischen den Gegner noch gekonnt vom Leib (23:19), ehe schön langsam Kräfte und Konzentration schwanden. Bregenz holte ein Tor nach dem anderen auf und ging durch einen Schnabl-Treffer (25:26) erstmals auf Tuchfühlung mit den Wachauern. Als der Torschütze kurz darauf für zwei Minuten vom Feld musste, durften die Thaqi-Schützlinge durchatmen. Den Sack machten die Gastgeber aber nicht zu. Wassel (26:27) und Luka Kikanovic (27:28) ließen die Truppe aus dem Ländle im Finish sogar mit einem Punktegewinn spekulieren. Diese Hoffnungen machten Neuzugang Jakob Jochmann (Tor zum 28:26) und ausgerechnet Sebastian Feichtinger, der Spieler mit der „Schonfrist, zunichte.
Ibish Thaqi, Trainer Moser Medical UHK Krems: „Es war nicht so dramatisch wie gegen Tirol. Im Finish ist uns schon etwas die Luft ausgegangen, die Mannschaft hat es aber durchgezogen. Bei vier Siegen aus fünf Partien kann ich nur stolz auf meine Mannschaft sein.“
Sebastian Feichtinger, Moser Medical UHK Krems: „Bregenz ist eine starke Truppe. Es war von Anfang an klar, dass es eine knappe Angelegenheit wird. Zum Ende hin wurde es noch sehr eng, aber wir haben zurückgeschlagen. Alles, was zählt, sind die zwei Punkte vor heimischem Publikum.“
Matthias Günther, Bregenz Handball: „In der ersten Halbzeit ließ vor allem unsere Abwehrleistung in allen Belangen zu wünschen übrig. Nach dem Wechsel lief es dann bedeutend besser. Am Ende waren wir sogar nahe dran an einem Punktegewinn. Da fehlte unseren jungen Spielern manchmal die Kaltblütigkeit im Abschluss.“
Luka Kikanovic, Bregenz Handball: „In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, aber zum Schluss hat uns das nötige Glück gefehlt.“
5. Spieltag spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA in der Saison 2017/2018
Moser Medical UHK Krems vs. Bregenz Handball 29:28 (19:14)
Freitag, 29. September 2017, 19:30 Uhr
LAOLA1.tv Topspiel der Runde
Spielprotokoll
Werfer Moser Medical UHK Krems: Sebastian Feichtinger (9), Fabian Posch (8), Jakob Jochmann (7), Norbert Visy (3), Gunnar Prokop (1), David Nigg (1)
Werfer Bregenz Handball: Luka Kikanovic (6), Florian Mohr (4), Alexander Wassel (4), Bojan Beljanski (3), Lukas Frühstück (2), Povilas Babarskas (2), Dominik Bammer (2), Nico Schnabl (2), Roman Chychykalo (2), Marian Klopcic (1)

